GC in der Krise.
Am Sonntag trennten sich Lugano und Servette unentschieden 1:1. Aarau unterlag zu Hause St. Gallen 0:1 und GC verlor gegen Sion 0:3. Basel bleibt Leader.
Dank des Unentschiedens zwischen Servette und Lugano fanden bei beiden Equipen positive Serien ihre Fortsetzung: Lugano verlor seit dem 11. Juli kein Heimspiel mehr, während Servette an diesem Tag seine letzte Auswärts-Niederlage bezog.
Nicht einmal 60 Sekunden benötigte Robert, um zu seinem Tordebüt in der Nationalliga A zu kommen. Bei der ersten Ballberührung in der 58. Minute bezwang der brasilianische U20-Internationale Luganos Razzetti mit einem Flachschuss.
Es war im ganzen Spiel die einzige gefährliche Szene der Genfer, die zwar solide Deckungsarbeit verrichteten, in der Offensive aber nicht das Rendement der letzten Auswärtspartien erreichten. Auf fremdem Terrain hatten die «Grenats» die letzten vier Spiele gewonnen und dabei jeweils drei Tore erzielt.
Lugano hatte vorab vor der Pause einige gute Aktionen, erfolgreich war allerdings nur Rossi. Der Stürmer brauchte den Ball nach einer Kombination über Bastida und Joël Magnin nur noch einzuschieben (36.).
Basel nach wie vor Leader
Basel besiegte im 16. Durchgang Zürich 2:1 und behauptete dadurch die Tabellenführung. Auf den zweiten Platz ist St.Gallen vorgerückt, das in Aarau 1:0 gewann und als einziges Team des erfolgreichen UEFA-Cup-Trios siegreich blieb.
Dagegen geht die Talfahrt von Meister GC weiter. Die Zürcher rutschen nach der Niederlage gegen Sion auf die 7.Position ab. Servette ist nach dem Untentschieden in Lugano 1:1 hinter den punktgleichen Young Boys (5:1 gegen Luzern) Vierter.
Bei den Grasshoppers gerät Trainer Bidu Zaugg nach der desolaten Leistung gegen Sion unter Druck. Die Zürcher, die vor sechs Wochen noch Leader waren, verloren vier ihrer letzten fünf Partien und kassierten in den letzten beiden Heimspielen acht Tore.
Unter dem Trennstrich hat Neuchâtel Xamax (10.) dank des 2:1 gegen Lausanne den Anschluss an das achtplatzierte Aarau geschafft. Die Neuenburger sind nur noch einen Zähler hinter der Aargauern.
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swissinfo und Agenturen
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