Spiel der Knochenbrüche
Servette demonstrierte in Lausanne Formstärke, gewann 3:0 und verbesserte sich in der Tabelle hinter Leader GC auf Rang 2. Comisetti, Frei und Obradovic hatten mit ihren Treffern schon vor der Pause für unerwartet klare Verhältnisse gesorgt.
Für einen veritablen Eklat sorgte Lausannes Stürmer Pape Thiaw. Praktisch mit dem Pausenpfiff beging der bereits verwarnte Senegalese gegen Verteidiger Aleksandar Bratic eine Tätlichkeit und erhielt die rote Karte.
Im Kabinengang kam es danach angeblich zu einem Wortgefecht mit Servette-Captain Sébastien Fournier, das Thiaw mit einem Faustschlag beendete. Fournier erlitt dabei eine Platzwunde oberhalb der Augenbraue und konnte nicht mehr weiter spielen.
Bratics Beinbruch
Servette beklagte in der turbulenten Begegnung noch andere schwerwiegende Ausfälle. Bratic brach sich in einem Duell mit Lutsenko sechs Minuten vor Schluss das linke Bein und wird wochenlang ausfallen.
Schon früher war Comisetti ausgeschieden. Er erhielt einen Schlag und musste seine Wadenverletzung im Spital untersuchen lassen. Bei Lausanne verletzte sich Puce womöglich schwer am Fuss. Zambaz soll einen Nasenbeinbruch erlitten haben.
Stilsichere Servettiens
Daneben wurde auch noch Fussball gespielt. Bereits in der 8. Minute musste sich der Lausanner Goalie David Inguscio ein erstes Mal bezwingen lassen. Gegen den scharfen Freistoss von Alexandre Comisetti war er – zumal auf glitschigem Terrain – machtlos. Servette trat bei der Generalprobe für die UEFA-Cup-Heimpartie vom Donnerstag gegen Slavia Prag generell stilsicher auf.
swissinfo und Agenturen
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