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Stimmen zu Schweden-Schweiz

Zufrieden war man nach dem 1:1 im Schweizer Lager. Weniger positiv sahen die Schweden das Unentschieden.

Köbi Kuhn (Nationalcoach):

«Die Systemänderung war kein einmaliges Abenteuer. Wir werden verschiedene Varianten einstudieren. Das 1:1 gegen Schweden stufe ich deutlich höher ein als den 2:1-Erfolg über Ungarn auf Zypern. Schweden ist keine Dorfmannschaft, sondern ein europäisches Topteam. Es freute mich, dass die Mannschaft in der zweiten Halbzeit mit mehr Selbstvertrauen agierte und die in der ersten Halbzeit gemachten Fehler korrigieren konnte.»

Lars Lagerbäck (Trainer von Schweden):

«Ich bin überhaupt nicht zufrieden mit der Darbietung meiner Mannschaft. Wir waren viel zu passiv und machten zu viele Fehler in der Abwehr.»

Stéphane Henchoz:

«Das 1:1 in Schweden ist für uns ein gutes Ergebnis. Die erste Halbzeit war nicht so gut, wir müssen aus solchen Fehlern die richtigen Schlüsse ziehen. Wir haben zu defensiv begonnen und zu grossen Respekt vor dem Gegner gezeigt. Das Ausgleichstor beflügelte uns aber, und danach agierten wir viel offensiver. Wegen meinem angeschlagenen Knie wollte ich nach rund einer Stunde ausgewechselt werden.»

Ricardo Cabanas:

«Wir haben zu abwartend begonnen und kamen erst besser ins Spiel, als wir früher angriffen. Gegenüber den Spielen mit der U21-Mannschaft ist das Tempo im A-Team wesentlich höher. Ich konnte mich aber schnell daran gewöhnen und bin natürlich glücklich über meine Treffer.»

Alex Frei:

«Im zweiten Durchgang spielten wir 20 Minuten lang sehr guten Fussball. Dann liessen wir uns wieder zurückfallen, hatten aber dennoch Möglichkeiten für einen zweiten Treffer. Mit dem neuen Team haben wir einen Schritt vorwärts gemacht. Das lässt für die EM-Qualifikation hoffen.»

Hakan Yakin:

«Eine Halbzeit lang mussten wir uns an das neue System gewöhnen und bekundeten einige Mühe. Dennoch liessen wir den Schweden nur wenig Möglichkeiten für Tore. Mit einem aggressiveren Pressing nach der Pause hatten wir plötzlich mehr Bälle und vermochten das Spiel offen zu halten.»

swissinfo und Agenturen

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