Young Boys und Basel eine Runde weiter
Die Berner Young Boys haben den Auswärtscoup geschafft: Sie stehen nach dem 1:0-Sieg gegen Fenerbahçe Istanbul in den Playoffs zur Champions League. Auch der FC Basel ist definitiv in den Playoffs.
Eine Woche nach dem 2:2 im Stade de Suisse, als YB bereits überlegen war, trat das Team von Vladimir Petkovic auch im Sükrü Saraçoglu dominant auf.
Durch das Tor von Henri Bienvenu kurz vor der Pause erspielten sich die Young Boys den benötigten Vorsprung, den sie dank Cleverness, einem schwachen Gegner und einer über halbstündigen Überzahl nicht mehr aus den Händen gaben.
«Wir haben das Spiel kontrolliert, den Ball gehalten. Die erste Halbzeit war perfekt», resümierte Petkovic zufrieden. «Wir haben das Resultat souverän nach Hause geschaukelt. Kopf und Herz machten mangelnde Erfahrung wett.»
YB schaffte es im elften Anlauf als erste Schweizer Mannschaft, in Istanbul zu gewinnen. Die letzten Siege gegen türkische Vereine liegen über 40 Jahre zurück.
Basel: 3:1 gegen Debrecen
Wie erwartet konnte sich auch der FC Basel für die Playoffs qualifizieren. «Es war ein Klassenunterschied erkennbar», erklärte FCB-Coach Thorsten Fink nach dem 3:1-Heimsieg gegen Debrecen.
Auch gegen den ungarischen Champion wich der Deutsche nicht von seinem Rotations-Prinzip an. «Wenn es gut läuft, wird man natürlich dafür gelobt», flachste der Erfolgs-Trainer, der die prominenten Ausfälle der beiden Nationalspieler Alex Frei und Marco Streller problemlos kompensiert hatte.
swissinfo.ch und Agenturen
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