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FRANKFURT (awp international) - Der Euro hat sich am Dienstag bei der Marke von 1,35 US-Dollar eingependelt. Am späten Nachmittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,3506 Dollar und damit kaum weniger als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,3510 (Montag: 1,3440) Dollar festgesetzt. Der Dollar war damit 0,7402 (0,7441) Euro wert.
"Die Sparbemühungen in den USA haben den Dollar gestützt", sagte Devisenexperte Eugen Keller vom Bankhaus Metzler & Co. In den Vereinigten Staaten zeichneten sich zuletzt erste Anstrengungen ab. Damit gerate die bisher verfolgte Politik des "Vollgas voraus" in den USA kritisch auf den Prüfstand. Dieser Aspekt sei neu und stütze den Dollar. Die Vereinigten Staaten könnten die Probleme nicht ausschliesslich durch das Auflegen immer neuer staatlicher Programme lösen.
Gleichzeitig sei die Euphorie über den Euro-Rettungsschirm in der Eurozone am Markt etwas gewichen. Wichtige Details seien weiterhin unklar, sagte Keller. Der Markt warte auf die konkrete Ausgestaltung des Gesamtpaketes. Man warte nun auf konkrete Fakten, da der EU-Gipfel am 24. März inzwischen näher rücke. Systemische Risiken würden am Markt derzeit nicht mehr gespielt. Darüber hinaus hätten auch die jüngsten Konjunkturdaten aus der Eurozone die Wachstumseuphorie etwas gedämpft. Auch dies laste auf dem Euro.
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83750 (0,84000) britische Pfund , 113,21 (112,15) japanische Yen und 1,3124 (1,3065) Schweizer Franken festgelegt. Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.372,75 (1.365,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 32.110,00 (31.860,00) Euro./jha/jsl/he

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