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«Aktion sauberes Bern»

Die Stadt Bern hat eine Kampagne für eine saubere Stadt lanciert. Mit Massnahmen, die von zusätzlichen Abfalleimern bis hin zu "fliegenden" Handwerkergruppen reichen, wollen die Behörden gegen Verschmutzung, Sprayereien und Vandalismus ankämpfen.

«Wir wollen keine klinisch reine Stadt, wir wollen eine Stadt, die lebt», sagte Alfred Neukomm, Direktor der Berner Stadtbetriebe, am Montag (22.05.) vor den Medien. Die Sauberkeit der Innenstadt stehe gemäss Umfragen aber weit oben auf der Kritikliste. Die Stadtregierung setze deshalb auf eine Kombination von operativen Massnahmen mit einer Sensibilisierungskampagne.

So soll der Abfalleimerbestand in der Innenstadt um 119 auf 500 Stück erhöht werden. Bisher wurden laut Neukomm allein in der Innenstadt täglich rund 30 Kubikmeter Abfall auf die Strassen geworfen.

Nach der Reinigung aller von Sprayereien verunstalteten Gebäude soll eine so genannte «fliegende Handwerkergruppe» bei Bedarf Sofortreparaturen und -unterhaltsarbeiten ausführen.

Gegen den Vandalismus will die Stadt auch mit einer verstärkten Überwachung von WC-Anlagen, Friedhöfen und Parkplätzen antreten.

Unterstützt werden diese operativen Massnahmen mit einer Plakat-Kampagne, die unter dem Motto «Aktion sauberes Bern» die Menschen für die bestehenden Probleme sensibilisieren soll.

Beim Hauptbahnhof arbeiten die Stadt Bern und die SBB künftig enger zusammen. Die Kooperation betrifft unter anderem die Reinigung, die Polizei- und Sicherheitsdienste sowie die Ver- und Entsorgung, wie die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) mitteilten.

swissinfo und Agenturen

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