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«Basel 2001»: Der Luxus boomt

Eine grosse Uhr am Eingang der Weltmesse für Uhren und Schmuck verrät die exakte Zeit gleich zu Beginn das Messebesuchs. Keystone

Die "Basel 2001", die weltgrösste Messe für Uhren und Schmuck, öffnete am Donnerstag (22.03.) für acht Tage ihre Tore. Die Aussteller benutzen mit 92'000 Quadratmetern soviel Fläche wie noch nie. Trotzdem mangelt es an Platz.

Über 2’300 Anbieter aus 40 Ländern heischen um Aufmerksamkeit, wobei Schweizer Firmen gut einen Drittel der Flächen belegen. Die nach eigenen Angaben weltweit wichtigste Messe der Branche «platzt aus allen Nähten», sagte Jacques Duchêne, Präsident des Ausstellungskomitees.

Immer mehr Firmen wollen sich den über 80’000 erwarteten Besuchern aus über 100 Ländern zeigen. Der weltweite Luxus-Boom hat der Messe eine Nachfrage nach mehr Standflächen beschert, die nicht voll befriedigt werden kann. Dies, obwohl manche Anbieter bereits Stände mit zwei und drei Etagen errichten.

Luxus-Diversifikation

Verschärft wird die Platznot, weil etablierte Uhrenfirmen neu Schmucklinien lancieren, während Schmuckfirmen Uhrenlinien auf den Markt bringen. Die Firmen, oft treue Aussteller, wollen ihre neuen Stücke natürlich auch zeigen, wie Messe-Manager René Kamm ausführte.

Auslagerung nach Zürich

Um mehr Platz für fertige Uhren und Schmuck in attraktiver Präsentation zu schaffen, werden in den Jahren 2002 und 2003 die Zulieferer schrittweise in die gleichzeitige Messe «Partners» nach Zürich verlegt. Transfers sollen Besuchern gratis angeboten werden. Die beiden Messe-Organisationen wollen per Mitte Jahr fusionieren.

Diese Aufteilung soll auch den Mangel an Hotelzimmern in Basel während der Uhrenmesse entschärfen, wie Kamm weiter sagte. Dass durch die Zusammenarbeit mit Zürich in Basel 10’000 Quadratmetern Platz frei werden, lässt Kamm indes hoffen. Er möchte an den Genfer Uhrensalon abgesprungene Edeluhrenfirmen – insbesondere die Richemont-Gruppe – wieder nach Basel locken.

swissinfo und Agenturen

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