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Begehrte Oster-Schokolade

Schokolade-Essen: Ein wetterunabhängiges Oster-Vergnügen. www.spruengli.ch

Über die Ostertage landen rund 4'100 Tonnen Schokohasen und Schokoeier im Bauch der Schweizerinnen und Schweizer. Die Hersteller und Detaillisten haben sich auf einen Pro-Kopf-Verbrauch von 570 Gramm eingerichtet.

Seit gut einem Monat überquellen die Auslagen der Einkaufszentren und Detaillisten mit österlichen Schokolade-Artikeln aller Art. Peter Hunziker, Sekretär des Dachverbandes der schweizerischen Schokolade-Hersteller Chocosuisse, geht für die Ostertage von einem Gesamtverbrauch von 4’100 Tonnen aus.

Nach seiner Schätzung macht der österliche Konsum etwa 5 Prozent des jährlichen Pro-Kopf-Verbrauchs von 11,9 kg aus.

Neue Hasenformen

Die Migros produziert allein für die Ostertage 2’100 Tonnen Schokolade. Dies entspreche rund 10 Prozent der jährlichen Produktion, erklärte Migros-Sprecherin Maja Amrein. Im Vergleich zum letzten Jahr sei das Angebot der Migros um 3,3 Prozent gestiegen. Die Schokohasen machen dabei rund die Hälfte des Angebots aus.

Die Einführung neuer Hasenformen im letzten Jahr habe bei der Coop dem Verkauf von Osterartikeln neuen Auftrieb verliehen, versichert Roland Ziegler, Verantwortlicher des Bereichs Schokolade bei Coop. Letztes Jahr hat die Nummer Zwei des Schweizer Detailhandels nach Angaben Zieglers 3,5 Mio. Osterhasen produziert.

Schwarze Schokolade im Vormarsch

Gesamthaft gesehen, beansprucht die Milchschokolade nach wie vor den Löwenanteil für sich. Bei der Migros beispielsweise liegt die Milchschokolade mit 60 Prozent klar vor der schwarzen Schokolade mit 25 Prozent und der weissen Schokolade mit 15 Prozent.

Quer durch die schweizerische «Schokoladenlandschaft» zieht sich eine Art Röstigraben: In den Westschweizer Kantonen und im Tessin wird nach Angaben von Nestlé-Sprecherin Ursula Wüthrich deutlich mehr schwarze Schokolade mit einem hohen Kakao-Anteil gegessen als in der Deutschschweiz.

Ferner sei festzustellen, dass die schwarze Schokolade bei zunehmendem Alter der Konsumenten immer mehr Anhänger finde. Tendenziell befinde sich die schwarze Schokolade auch im Gesamtverbrauch im Vormarsch. Die weisse Schokolade wird laut Wüthrich vornehmlich von den Kindern geschätzt.

swissinfo und Agenturen

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