Ein- und Mehrfamilienhäuser in der Schweiz werden teurer
In der Schweiz sind Ein- und Mehrfamilienhäuser 1999 gegenüber dem Vorjahr um 4,2 Prozent teurer geworden. Auch die Preise für Eigentumswohnungen scheinen zumindest die Talsohle durchschritten zu haben.
In der Schweiz sind Ein- und Mehrfamilienhäuser 1999 gegenüber dem Vorjahr um 4,2 Prozent teurer geworden. Auch die Preise für Eigentumswohnungen scheinen zumindest die Talsohle durchschritten zu haben.
Wie das Informations- und Ausbildungszentrum für Immobilien (IAZI) mit Sitz in Bülach ZH am Mittwoch (16.02.) mitteilte, stieg der Preisindex für Mehrfamilienhäuser zum zweiten Mal hintereinander an. Das IAZI wertet diese Zunahme als «klare Erholung der Marktsituation».
Als Grund führt das IAZI die verhältnismässig hohen Nettorenditen für Mehrfamilienhäuser im Vergleich mit denjenigen von Bundesobligationen an. Aber auch die relativ hohen Aktienpreise, die Verbesserung der Konjunktur und die tiefen Marktpreise hätten zur erhöhten Attraktivität der Immobilienanlage geführt.
Einen klaren Preisanstieg um rund 4,2 Prozent übers Jahr verzeichneten auch die Einfamilienhäuser. Zum ersten Mal sind sie wieder teurer als im dritten Quartal 1996. Bei den Eigentumswohnungen erhöhte sich der Index um rund 0,9 Prozent. Mit dieser Preiszunahme scheint auch in diesem Marktsegment die Talfahrt eine Wende zu finden.
Die IAZI-Indizes basieren nach eigenen Angaben auf effektiven Handänderungen. Das IAZI erhält die anonymisierten Objektdaten von verschiedenen Schweizer Banken, Versicherungen und Immobilienfirmen. Die Indizes werden vierteljährlich publiziert.
SRI und Agenturen
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