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Expo.02: Der Countdown läuft

Tipi-Zelte als Unterkunftsmöglichkeiten an der Expo.02. Expo.02

Wer die Expo besucht, soll freundlich empfangen, kompetent informiert werden und sich sicher fühlen.

Die Expo-Direktion will während der nächsten Wochen mehrere Tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend schulen. Für den 21. April ist zudem ein grosser Testtag geplant.

Wie Expo-Betriebsdirektor Frédéric Hohl in Neuenburg erklärte, «wird die Expo auch an ihrem Betrieb gemessen». Die Betriebsdirektion informierte über die Bereich Empfang, Sicherheit, Gastronomie und Unterkunft.

Für den angenehmen Empfang auf den Arteplages sollen rund 300 Männer und Frauen (leicht zu erkennen an den grünen und silbrigen Uniformen) in insgesamt 24 Informations-Pavillons und über 100 Empfangsschaltern sorgen. Die Expo rechnet mit rund 2,5 Millionen Informationen, die während der Landesausstellung erteilt werden.

Die Besucher können dabei auch auf individuelle Informationsmittel zurückgreifen. Call Center, elektronische Anzeigetafeln oder Webpayphone (Info-Bildschirme) stehen den Gästen für eine Vielzahl von Informationen wie Warteschlagen, Fahrpläne, Unterkunfts-Reservation und andere zur Verfügung.

Ein Sicherheitszentrum pro Arteplage

Betreffend Sicherheit soll sich «der Gast auf der Arteplage sicher fühlen – ohne davon Kenntniss zu nehmen», wie es Raoul Rimet, Sicherheits-Verantwortlicher der Expo, sagt. Gefahren, so Rimet, gebe es viele: Unfälle, Lebensmittel-Vergiftungen, Brände, Unwetter. Darauf müsse man schnell und kompetent reagieren können.

Hierfür sind auf den Austellungs-Geländen Alarmanlagen, Kameras und SOS-Posten (alle 100 Meter) installiert. In je einem Sicherheitszentrum pro Arteplage laufen die Fäden für Pannen und deren Behebung zusammen. «Wir kooperieren auch eng mit den kantonalen und kommunalen Behörden wie Polizei, Feuerwehr und Ambulanz», sagt Raoul Rimet.

Während die Sicherheits-Verantwortlichen bewusst im Hintergrund wirken, wollen die Gastronomen präsenz markieren. Laut der Expo stehen den Besucherinnen und Besuchern rund 10’000 Restaurantplätze zur Verfügung – plus eine mobile Gastronomie (Stände) für Spitzentage.

Die Expo geht davon aus, dass sich 85 Prozent aller Besucher in Restaurants, Bistros und Bars verpflegen werden. Das Angebot solle vom Frühstück bis zum Schlummertrunk an der Bar reichen, vielseitig (regionale und exotische Spezialitäten) und für jedes Portemonnaie erschwinglich (Tagesteller für 16, Imbisse für 5 Franken) sein. Zusätzlich stehen auf den vier Arteplages Picknickplätze zur Verfügung.

Nach eigenen Angaben hat die Expo.02 neben den bestehenden Angeboten des Drei-Seen-Landes zusätzliche Übernachtungs-Möglichkeiten mit 2950 Betten geschaffen: zum Beispiel Tipi-Zeltdörfer oder Modulhotels, die nach der Expo wieder abgebaut werden.

swissinfo und Agenturen

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