The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast

Expo.02: Geldgeber ziehen Lehren aus Hannover

Expo.02-Direktorin Nelly Wenger im Schweizer Pavillon in Hannover. Keystone / EPA Photo / DPA / Rainer Jensen / br-bb

Der finanzielle Expo-Flop in Hannover hat Konsequenzen für die Schweizerische Landesausstellung Expo.02: Bei den Kredit-Verhandlungen verlangen die Banken jetzt zusätzliche Garantien. Fehlende Sponsoren verschärfen zudem die Geldprobleme der Expo.02.

Nach den mässigen Erfolgen der Expo in Hannover und des Millenium Domes in London hat die Haltung der Schweizer Banken geändert, wie Expo-Sprecher Laurent Paoliello am Sonntag sagte. «Die Kredite könnten uns teurer zu stehen kommen als angenommen», sagte er.

Die Expo verhandelt derzeit über Kredite für die Übergangszeit bis Februar 2002, in der die Expo keine Einnahmen macht, dafür den Hauptbrocken an Ausgaben tätigen wird. Bis anhin war stets die Rede von 140 Millionen Franken für den Liquiditätsbedarf.

200 Millionen mehr

Weil aber insbesondere Sponsorengelder nur langsam hereinkämen, hat dieser Bedarf laut Paoliello auf rund 200 Millionen Franken zugenommen. Die «SonntagsZeitung» sprach von 240 Millionen. «Wir hoffen auf möglichst günstige Zinskonditionen», sagte Paoliello.

Die Expo wünscht, dass die Banken auf Risikoprämien in Form von zusätzlichen ein bis zwei Prozent Zinsen verzichten, denn das bedeute für die Expo Zusatzkosten von mehreren Millionen Franken. Die Defizitgarantie des Bundes kann dafür ausRechtsgründen nichterhalten.

Die Expo zählt auf den Bund. Dieser soll den Banken klarmachen, dass die Expo ein akzeptables Risiko darstelle.

swissinfo und Agenturen

Beliebte Artikel

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!

Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft