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Finanzspritze für RUAG

Die Rüstungsholding des Bundes, RUAG Schweiz AG, erhält vom Bund eine Finanzspritze von über einer halben Milliarde Franken, um das Eigen- und Deckungs-Kapital der Vorsorge-Einrichtung aufzustocken.

Die RUAG muss nach Ausführungen von Bundespräsident Adolf Ogi und Kommissions-Sprecher Hans-Rudolf Merz (FDP/AR) die Rechnungslegung an anerkannte Standards anpassen.

Dies drängt sich auf, weil sich das Unternehmen relativ kurzfristig dem internationalen Markt stellen und entsprechende Partnerschaften eingehen muss. Mit der Anpassung der Rechnungslegung müssen zu hohe Bewertungen des Anlagevermögens und die Rückstellungen korrigiert werden.

Um wieder gesunde Bilanzrelationen herzustellen, wird das Eigenkapital um rund 50 Mio. Franken aufgestockt. Die ausstehenden Verpflichtungen gegenüber der Vorsorgeeinrichtung von 500 bis 550 Mio. Franken will der Bund direkt in die künftige Pensionskasse der RUAG einschiessen. Laut Ogi sind die Vorsorge-Dossiers der 3’600 RUAG-Mitarbeiter bis Mitte nächstes Jahr bereinigt.

swissinfo und Agenturen

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