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Höchste Zuwachsrate der Motorfahrzeuge seit über zehn Jahren

In der Schweiz sind letztes Jahr über sieben Prozent mehr neue Motorfahrzeuge in Verkehr gesetzt worden, insgesamt 394'000. Das ist laut Bundesamt für Statistik (BFS) vom Montag (28.02.) die höchste Zuwachsrate seit mehr als zehn Jahren.

In der Schweiz sind letztes Jahr über sieben Prozent mehr neue Motorfahrzeuge in Verkehr gesetzt worden, insgesamt 394’000. Das ist laut Bundesamt für Statistik (BFS) vom Montag (28.02.) die höchste Zuwachsrate seit mehr als zehn Jahren. Von den neu immatrikulierten Fahrzeugen waren 315’000 Personenwagen.

Ende September letzten Jahres waren insgesamt 4,471 Millionen Motorfahrzeuge in der Schweiz registriert, darunter 3,467 Millionen Personenwagen. Die neuen Fahrzeuge machten 8,8 Prozent des Gesamtfahrzeugbestands und 9,1 Prozent der Personenwagen aus.

1999 wurden im Vergleich zum Vorjahr doppelt so viele Personenwagen mit wenig Hubraum (unter 1000 Kubikzentimeter) in Verkehr gesetzt. Verglichen mit dem vorletzten Jahr sind es sogar sechsmal mehr Kleinwagen.

Spektakulär war die Zunahme beim Hersteller des Swatch-Autos Smart.Dieser Typ erschien erstmals 1998 mit 1’204 Fahrzeugen auf dem Markt und erhöhte 1999 auf 5’069 Exemplare.

Die Zunahme bei den Kleinstwagen unter 1000 Kubikzentimetern lässt jedoch nach Angaben des BFS nicht auf einen generellen Trend zu kleineren Fahrzeugen schliessen. Die Zunahme bei den Kleinstwagen wurde durch einen Rückgang bei der nächsthöheren Kategorie, den Wagen mit 1000 – 1399 Kibikzentimetern Hubraum, mehr als neutralisisert(50’485 gegenüber 57’226 im Vorjahr).

Die Zunahme der Gesamtzahl der in Verkehr gesetzten Motorfahrzeuge geht somit auf das Konto der Wagen mit 1400 und mehr Kubikzentimetern Hubraum. Eine untergeordnete Rolle spielten mit lediglich 71 Inverkehrssetzungen die Elektrofahrzeuge.

Die Rangliste der Herkunftsländer wird von Deutschland, Japan, Frankreich und Italien angeführt. Auf dem Markt treten aber auch neue Länder auf, so Südkorea, Tschechien und Ungarn. An der Spitze der häufigsten Marken liegt VW vor Opel, Renault, Ford, Toyota, Audi, Mercedes-Benz, Peugeot, Fiat und Subaru.

Bei den Zweirädern hält der Erfolg der Roller an. Auch wenn sich die Zuwachsrate etwas verlangsamt hat, wächst ihr Anteil an den neuen Motorrädern stetig weiter. Bereits 1997 lag er über 50 Prozent. Im letzten Jahr stieg er auf 60 Prozent.

SRI und Agenturen

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