Milliarden-Portefeuille
Die Immobilien-Gesellschaft PSP Swiss Property hat den Wert ihres Liegenschaften-Portefeuilles im letzten Geschäftsjahr um 51% auf 2,264 Mrd. Franken erhöht.
Das Jahr 2001 sei sicher von Sonderfaktoren wie dem Kauf der Swisscom-Immobilien zum Preis von 1,28 Mrd. Franken geprägt gewesen, sagte VR-Delegierter und Konzernleiter Fritz Jörg am Dienstag an der Bilanzmedien-Konferenz in Zürich.
Diese Steigerung des Portefeuilles werde in den kommenden Jahren nicht gehalten werden können, sagte Jörg. Bis 2003 soll der Liegenschaften-Bestand auf 3 Mrd. Franken gesteigert werden und mittelfristig auf 5 Mrd. Franken.
118 Immobilien
Das Portefeuille wurde um 16 Liegenschaften auf 118 erweitert. Der Ertrag aus den Liegenschaften erhöhte sich um 53% auf 120 Mio. Franken. Per Ende Jahr ergab sich ein Wertzuwachs des Portefeuilles von 129 Mio. Franken.
Der Reingewinn erhöhte sich um 77% auf 211 Mio. Franken. Ende letztens Jahr betrug der Leerstand der PSP-Objekte 3,8 Prozent. Ziel sei ein Wert von 2 Prozent, sagte Jörg.
Konzentration auf Wirtschaftszentren
Die Konzentration der PSP-Liegenschaften liegt mit 80% auf den Wirtschaftszentren Zürich und Genf sowie Bern und Basel, wo mit wenig Druck der Mietzinsen nach unten und einem niedrigen Leerstand gerechnet werden kann.
Für das laufende Jahr rechnet PSP Swiss Property mit einer leichten Abschwächung der Nachfrage. Das Preisniveau für Mietflächen dürfte vorläufig einen Höchststand erreicht haben. Preissteigerungen würden sich nur noch an sehr zentralen Standorten realisieren lassen, sagte Jörg.
swissinfo und Agenturen
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