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Schnee und Kälte waren für Narren kein Hindernis

Der Rabadan ist der wichtigste Carnevale im Tessin. Keystone

Hunderttausende haben in den katholischen Gebieten der Schweiz am Sonntag (25.02.) am närrischen Treiben teilgenommen. Fasnachtsumzüge, Bälle und Schnitzelbänke standen auf dem Programm.

In den Zentralschweizer Gemeinden haben am «Urchige Sonntig» die Fasnachtsumzüge Zehntausende von Schaulustigen angelockt. Allein in Emmen säumten mindestens 25’000 die Umzugsroute.

In Schwyz wurde das Japanesenspiel «ink-ogg-nii-toh» zum letzten Mal aufgeführt. Insgesamt sahen 4’360 Personen das diesjährige Spiel. Die nächsten Japanesen treten erst in sechs Jahren wieder auf.

Älteste Stadt der Schweiz

Die Churer Fasnacht stand – weil die älteste Stadt der Schweiz noch älter ist als angenommen – unter dem Motto «Curium 9000 v. Chr.» Tausende von Schaulustigen haben am Samstagnachmittag in der Churer Innenstadt zu fetzigen Rhythmen den Fasnachtsumzug verfolgt.

In Sitten verfolgten am Samstagnachmittag rund 30’000 Personen den grossen Fasnachtsumzug. In Monthey nahmen am Umzug 650 Musiker teil. Auch im übrigen Wallis, in Brig, St-Maurice und Visp machten Narren die Strassen unsicher.

Den Feuertod Rababous wollten sich in Freiburg am Sonntag Zehntausende nicht entgehen lassen. Im freiburgischen Bulle verfolgten 12’000 Zuschauer den Kinderumzug. Gleichviele Schaulustige verfolgten den Umzug in Bassecourt JU.

Im Tessin säumten rund 20’000 Personen die Strassen beim Festumzug des «Rabadan» von Bellinzona, dem wichtigsten Karneval im Tessin. 51 Guggen, Gruppen und Wagen zogen bei frischen Temperaturen durch die Altstadt.

In Solothurn haben am Sonntagnachmittag Tausende den grossen Fasnachtsumzug bestaunt. Gruppen wie «Göifer-Lätsche», «Gassefäger» oder «Narrenzunft Honolulu» glossierten Ereignisse wie Big Brother, Radarklau bei der Polizei oder die mühsame Auszählung bei der US-Präsidentenwahl.

Basler probten schon mal

In der Region Basel wurde am Wochenende die «Herrenfasnacht» gefeiert. Bunte Umzüge prägten das Strassenbild vielerorts im unteren Baselbiet, Laufental, Schwarzbubenland und Fricktal. Das Fasnachts-Wochenende wurde auch von etlichen Stadtbasler Narren als Einstimmung zur Basler Fasnacht genutzt.

swissinfo und Agenturen

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