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Schweizer Wirtschaft weiterhin zuversichtlich

In der Schweizer Wirtschaft herrscht laut den Konjunkturforschern der ETH Zürich anhaltende Zuversicht. Gemäss ihrer am Dienstag (09.05.) veröffentlichten Quartalsumfrage wird für das zweite und das dritte Quartal ein lebhaftes BIP-Wachstum erwartet.

Insgesamt zeigte die Umfrage bei rund 500 Firmen eine erfreuliche Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2000, wie die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF/ETH) berichtete. In der Industrie wurde die Produktion bei zunehmender Nachfrage verstärkt ausgeweitet.

Dadurch stieg die Kapazitätsauslastung auf gut 82 Prozent, obwohl die technischen Kapazitäten noch leicht erhöht wurden. Der Auslastungsgrad liegt jedoch weiterhin unter dem langjährigen Mittel von 84,5 Prozent. Deswegen drohten derzeit keine Überhitzungsgefahren.

Der anhaltend positive Geschäftsgang der exportorientierten Firmen wird vor allem auf die bessere EU-Konjunktur und den günstigen Franken-Dollar-Kurs zurückgeführt. Aber auch inlandorientierte Firmen meldeten laut KOF/ETH vermehrt eine günstige Nachfrageentwicklung.

In der Bauwirtschaft verbesserte sich die Geschäftslage weiter. Seit Ende letzten Jahres übertrifft im Projektierungssektor die Zahl der Meldungen über einen guten Geschäftsverlauf zunehmend jene über schlechte Geschäfte, wie aus der Mitteilung hervor geht.

Der Auftragsbestand wuchs gegenüber dem Vorquartal um 1,5 Prozent; für die nahe Zukunft werde mit steigenden Auftragseingängen gerechnet. Das Baugewerbe verzeichnete eine verstärkte Nachfrage. Trotz erhöhter Bautätigkeit reichen die vorhandenen Aufträge für 3,8 Monate.

Der für die kommenden sechs Monate erwartete Auftragseingang signalisiert laut KOF/ETH auch für die Sommermonate eine lebhafte Bautätigkeit.

Im konsumorientierten Dienstleistungsbereich hielt die positive Geschäftslage an. Besonders erfreulich entwickelten sich laut KOF/ETH die Umsätze im Gastgewerbe (plus 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Neben der Hotellerie verzeichneten nun auch die Restaurants ein Umsatzplus.

Die Absatzerwartungen bleiben für das zweite Quartal positiv. Beim Detailhandel schlug sich die gute Konsumentenstimmung in wachsenden Verkäufen nieder. Die Firmen rechnen auch für die nahe Zukunft mit steigenden Umsätzen.

swissinfo und Agenturen

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