Schweizerinnen und Schweizer Europameister im Bahnfahren
Die Schweizerinnen und Schweizer sind Europameister im Bahnfahren. 1998 setzte sich im Schnitt jeder Einwohner 40 Mal in einen Zug und legte dabei 1'817 Kilometer zurück. Weltweit liegt nur Japan mit 69 Fahrten pro Einwohner und Jahr vor der Schweiz.
Die Schweizerinnen und Schweizer sind weiterhin Europameister im Bahnfahren. 1998 setzte sich im Durchschnitt jeder Einwohner 40 Mal in einen Zug und legte dabei 1.817 Kilometer zurück, wie der Informationsdienst des öffentlichen Verkehrs (Litra) am Freitag (14.01.) mitteilte. Weltweit liegt nur Japan mit 69 Fahrten pro Einwohner und Jahr vor der Schweiz.
Wie aus der Statistik des Internationalen Eisenbahnverbandes (UIC) weiter hervorgeht, folgt der Schweiz mit deutlichem Abstand Dänemark mit 28 Fahrten pro Einwohner und Jahr, gefolgt von Luxemburg (27), Österreich (22), den Niederlanden (20), Portugal (18), Tschechien (18), Deutschland (16), Britannien und Weissrussland (je 15) sowie Belgien und Frankreich mit je 14 Fahrten pro Einwohner und Jahr.
Würden in der Statistik auch die Privatbahnen, Trambahnen und Seilbahnen berücksichtigt, läge die Schweiz auch weltweit an der Spitze. Die Zahl der zurückgelegten Bahnkilometer würden sich laut Litra dann von 1’817 auf 2’704 Kilometer pro Einwohner und Jahr erhöhen. So aber führt Japan die Rangliste mit 1’921 Kilometern an. In Europa wird die Schweiz in Bezug auf die Kilometerzahl von Weissrussland (1’302 km), Frankreich (1’092 km) und Dänemark (1’015 km) gefolgt. Das klassische Land der Automobile, die USA, bringt es auf lediglich 0,5 Fahrten oder auf 32 Bahnkilometer pro Einwohner und Jahr und bildet damit weiterhin das Schlusslicht. Innerhalb von Europa liegen Albanien (24 km) und Bosnien-Herzegowina (1 km) am Schluss der Rangliste.
SRI und Agenturen
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