Schweizerisches Rotes Kreuz intensiviert Hilfe im Süden Afrikas
Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) verstärkt seine Nothilfe für die Überschwemmungsopfer im südlichen Afrika. Die internationalen Organisationen konnten ihre Hilfsflüge nach einer Wetterbesserung am Samstag (11.03.) wieder aufnehmen.
Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) verstärkt seine Nothilfe für die Überschwemmungsopfer im südlichen Afrika. Die internationalen Organisationen konnten ihre Hilfsflüge nach einer Wetterbesserung am Samstag (11.03.) wieder aufnehmen.
Mit einem Hilfsgüterflug schickt das SRK 600 Zelte sowie Wolldecken und Küchenartikel in die simbabwische Hauptstadt Harare, wie es am Samstag mitteilte. Die Hilfe beläuft sich auf 600 000 Franken. Daran beteiligt sind auch die Humanitäre Hilfe des Bundes und die Glückskette.
Das SRK führt im ganzen von der Flut betroffenen Gebiet – Mosambik, Swasiland und Simbabwe – Hilfsprogramme durch. Die internationalen Hilfsorganisationen konnten ihre Versorgungsflüge für die 250 000 Hochwasser-Opfer im Süden Mosambiks am Samstag wieder aufnehmen, da sich das Wetter leicht gebessert hat. Allerdings ist noch an kein Aufatmen zu denken, da für das Wochendende weitere Regenfälle gemeldet worden sind.
Prekäre Lage auch in Madagaskar
Auch auf der Ostafrika vorgelagerten Insel Madagaskar leiden Zehntausende von Menschen unter den akuten Folgen der Wirbelstürme Eline und Gloria. Mindestens 130 Menschen seien durch die Fluten im Gefolge der Unwetter bisher gestorben, berichtete der britische Sender BBC.
Die Regierung von Madagaskar habe die Weltgemeinschaft um Nahrungs- und Arzneimittel, Decken und Wasser- Desinfektionstabletten gebeten. Das Welternährungsprogramm (WFP) der UNO hat eine Luftbrücke zum Inselstaat in Indischen Ozean gestartet.
Das SRK nimmt Spenden entgegen auf dem Postkonto 30-4200-3, Vermerk südliches Afrika.
swissinfo und Agenturen
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