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SRG SSR idée suisse wieder in der Gewinnzone

Die SRG SSR idée suisse ist nach zwei Verlustjahren in die Gewinnzone zurückgekehrt. Sie zeigte am Dienstag (21.03.) für 1999 ein positives Unternehmensergebnis von 4,3 Millionen Franken. 1998 hatte sie 23,6 Millionen Franken Verlust verbucht.

Die SRG SSR idée suisse, das öffentlich-rechtliche Radio- und TV-Unternehmen der Schweiz, ist nach zwei Verlustjahren in die Gewinnzone zurückgekehrt. Sie zeigte am Dienstag (21.03.) für 1999 ein positives Unternehmensergebnis von 4,3 Millionen Franken. 1998 hatte sie 23,6 Millionen Franken Verlust verbucht.

Die letztjährige Rechnung der SRG SSR idée suisse ist geprägt von einer starken Entwicklung der kommerziellen Erträge, wie die Unternehmung in Bern mitteilte. Der gesamte Betriebsertrag nahm gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent auf 1’408,7 Millionen Franken zu. Höhere Werbe- und Sponsoringeinnahmen kompensierten dabei einen Rückgang der Empfangsgebühren, die im Vorjahresvegleich um 1,3 Prozent auf 996,3 Millionen Franken sanken.

Die Werbeeinnahmen hingegen stiegen dank positivem Wirtschaftsumfeld um 14,4 Prozent auf 273,2 Millionen Franken. Der Sponsoringertrag nahm sogar um 20,2 Programm auf 34,6 Millionen Franken zu. Um 6,9 Prozent auf 104,7 Millionen Franken wuchs der Posten Beiträge und übrige Erträge, und zwar wegen verstärkter Zusammenarbeit mit europäischen Partnern im Bereich der Koproduktionen.

Der Betriebsaufwand wurde gemäss Mitteilung stabilisiert. Er nahm nur um 0,1 Prozent auf 1.399,8 Millionen Franken zu. Dabei ging der Personalaufwand um 0,2 Prozent auf 624,6 Millionen Franken zurück, machte aber immer noch 44,6 (Vorjahr: 44,8) Prozent desGesamtaufwands aus. Um 4,6 Prozent auf 554,6 Millionen Franken sank der Programm- und Produktionsaufwand, im wesentlichen wegen des Wegfalls von Grossereignissen wie Olympischen Spielen und Fussballweltmeisterschaften, aber auch wegen tieferer Kosten für die Programmdistribution; der Anteil am gesamten Aufwand sank um zwei Prozentpunkte auf 39,6 Prozent.

Der Allgemeine Betriebsaufwand stieg hingegen um 15 Prozent auf 158,4 Millionen Franken, hauptsächlich wegen höherem Werbe- und Promotionsaufwand für Programme und Sendungen sowie internen Reorganisationen. Die Abschreibungen stiegen wegen Grossprojekten im Produktionsbereich und Zusatzinvestitionen in Immobilien um 17,6 Prozent auf 62,2 Millionen Franken.

Die Investitionen gingen um 3,0 Prozent auf 86 Millionen Franken zurück. 8,9 Millionen Franken betrug der Betriebsgewinn vor Finanz- und übrigem Ergebnis; dieses schloss mit einem Verlust von 4,6 (Vorjahr minus 0,3) Millionen Franken. 1998 war noch ein Betriebsverlust von 23,3 Millionen Franken ausgewiesen worden.

swissinfo und Agenturen

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