Straumann Medizinaltechnik steigert Gewinn um 134 Prozent
Die in der Medizinaltechnik tätige Straumann Gruppe in Waldenburg BL hat 1999 den Gewinn massiv gesteigert: Der Betriebsertrag (EBIT) kletterte um 97 Prozent auf 34,1 Mio. Fr. und der Jahresgewinn gar um 134,1 Prozent auf 24,4 Mio. Franken.
Die in der Medizinaltechnik tätige Straumann Gruppe in Waldenburg BL hat 1999 den Gewinn massiv gesteigert: Der Betriebsertrag (EBIT) kletterte um 97 Prozent auf 34,1 Mio. Fr. und der Jahresgewinn gar um 134,1 Prozent auf 24,4 Mio. Franken.
Das Umsatzwachstum im vergangenen Jahr von 35,4 Prozent auf 149,6 Mio. Fr. sei in erster Linie durch die neu eingeführten Produkte zustande gekommen, wie Straumann am Freitag (14.04.) mitteilte. Die Gruppe rangiert mit einem Marktanteil von rund 20 Prozent auf Platz Zwei im weltweiten Geschäft mit Zahn-Implantaten.
Die Rendite des eingesetzten Kapitals erhöhte sich von 27,7 auf 38,3 Prozent. Entsprechend der guten Ertragslage schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung eine Dividendenerhöhung von 4 auf 10 Fr. vor.
Auch in ersten drei Monaten des laufenden Jahres ist der Umsatz wieder stark und «über den Erwartungen» gestiegen. Mit 46,8 Mio. Fr. lagen die Verkäufe 42,8 Prozent über dem Vorjahresquartal. Insgesamt sei der Ausblick weiterhin sehr positiv, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Für das ganze Jahr erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 25 bis 30 Prozent.
Hohe Wachstumszahlen in Nordamerika und Asien
In den wichtigsten Ländern sei die Marktposition im vergangenen Jahr konsequent ausgebaut worden: In Nordamerika stiegen die Umsätze um 56,2 Prozent, und auch Asien legte nach der Krise 50,7 Prozent zu. Im grössten Einzelmarkt Deutschland betrug das Wachstum 20,9 Prozent.
In den Neubau des Werks in Villeret investierte Straumann im letzten Jahr 19 Mio. Franken; die Produktionsstätte soll Mitte Jahr bezogen werden. Sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in der Folge vom jetztigen Standort St. Imier nach Villeret transferiert.
Wechsel in Verwaltungsrat und Management
Wie Straumann am Freitag weiter mitteilte, veräusserte Verwaltungsratsmitgleid Jürg Eichenberger auf Ende Jahr seine Beteiligungen an der Gruppe. Er werde an der Generalversammlung vom 17. Mai seine Demission aus dem Gremium einreichen. Als Nachfolger wird Oskar K. Ronner vorgeschlagen.
Ronner ist seit Oktober 1998 als Konzernchef der Siemens Building Technologies tätig und stand früher unter anderem an der Spitze von Sulzer Medica. Seit Anfang März ist ferner die Geschäftsleitung der Gruppe mit Walter Meyer verstärkt worden. Er ist für die Betreuung und den Support des Verkaufs verantwortlich.
swissinfo und Agenturen
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