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Swatch ist trotz Einbruch optimistisch

Die Schweizer Plastikuhr verkaufte sich wegen SARS, Krise und Krieg nur schlecht. Keystone

Der weltgrösste Uhrenkonzern Swatch hat im ersten Halbjahr einen Rückgang bei Gewinn (-9,7%) und Umsatz (-6,6) verzeichnet. Grund: Der starke Franken und die weltweite Krise.

Im Juli hätten die Geschäfte wieder angezogen, weshalb Swatch optimistisch in die Zukunft schaue.

Der Nettogewinn des Bieler Uhrenkonzerns betrug im letzten Halbjahr 186 Mio. Franken, im Vorjahr waren es noch 206 Mio. Franken gewesen.

Der Umsatz reduzierte sich um 6,6% auf 1,816 Mrd. Franken, in Lokal-Währungen betrug der Rückgang 1,3%, wie Swatch am Donnerstag per Communiqué mitteilte.

SARS, Krieg und starker Franken

Der Einbruch kam im zweiten Quartal: SARS, Irak-Krieg, allgemeine Konsumschwäche in weiten Teilen Europas und Reise-Unlust forderten ihren Tribut.

Die Verkäufe der Plastikuhr Swatch brachen insbesondere an den Flughäfen, aber auch in den Läden in Paris oder New York ein.

Die Swatch-Gruppe, die 18 Uhrenmarken umfasst, konnte dafür im Luxus- und Prestige-Segment zulegen und ein organisches Wachstum verzeichen.

Wegen des anhaltend starken Frankens musste der Konzern aber einen negativen Währungseinfluss von 102 Mio. Franken hinnehmen.

Optimismus fürs Restjahr

Im Juli konnte Swatch in manchen Märkten bereits wieder eine Normalisierung der Geschäfte feststellen.

Das langsame anziehen der Reise-Tätigkeit mache sich bemerkbar und Umsätz auf gleichem Niveau wie im Vorjahr eingebracht, schreibt der Konzern weiter. Auch der August zeige eine positive Tendenz.

Dies ermutigt Swatch zu einem optimistischen Ausblick ins zweite Semester 2003.

swissinfo und Agenturen

1. Halbjahr 2003

Bruttoumsatz: 1816 Mio. (Vorjahr 1944 Mio.)
Betriebsergebnis: 224 Mio. (271 Mio.)
Nettoergebnis: 186 Mio. (206 Mio.)
Verkaufte Uhren, Uhrwerke und Motoren: 60,3 Mio. (53,7 Mio.)

Die Swatch:

Am 1. März 1983 wurde die Plastikuhr auf den Markt gebracht. Innert 12 Monaten wurde sie eine Million Mal verkauft.

Die Uhr wurde auf der Grundlage bestehender Modelle entwickelt, die Anzahl Teile halbiert und die Produktion dadurch verbilligt.

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