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Tod eines Schokolade- und Kaffeebarons

Der Unternehmer und Mäzen Klaus Jacobs ist am Donnerstag einer schweren Krankheit erlegen. Bekannt war der Wahlschweizer vor allem als Kaffee- und Schokoladenproduzent.

Den Tod des 71-Jährigen gab seine Familie bekannt. Er entstammte der Jacobs-Kaffee-Dynastie.

Von 1973 bis 1990 prägte der aus Bremen gebürtige Kaufmann den Schweizer Kaffee- und Schokoladenkonzern Jacobs Suchard, der unter anderem die weltbekannte Toblerone herstellte. Jacobs leitete die Geschicke als Vorsitzender der Geschäftsleitung und Verwaltungsrats-Präsident.

Kritik erntete er, nachdem er 1990 Jacobs Suchard und damit die Marke Toblerone an den Marlboro-Konzern Philip Morris verkaufte. Jacobs blieb aber der Branche treu und fusionierte 1996 seine belgische Callebaut mit der französischen Cacao Barry.

Unter seiner Führung stieg Barry Callebaut zum weltgrössten Produzenten von Schokolade- und Kakaoprodukten auf. Die Jacobs-Familie kontrolliert den Konzern bis heute.

Jacobs war aber auch in der Stellenvermittlungsbranche aktiv. Ebenfalls 1996 führte er die Westschweizer Adia mit der französischen Ecco zu Adecco zusammen, dem grössten Stellenvermittler der Welt, den er zeitweise auch leitete.

Jacobs machte sich zudem einen Namen als Kunstmäzen und talentierter Dressurreiter.

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