Wirtschaft um Basel wächst
Die Wirtschaft wird in der Nordwest-Schweiz weiterhin stärker wachsen als in den übrigen Landesteilen. Für 2002 wird ein Wachstum von 1% bis 1,5% erwartet.
Die von der krisenresistenten Pharmaindustrie geprägte regionale Wirtschaft befinde sich strukturell in guter Verfassung, hiess es an einer Tagung in Liestal, an der die 23. Ausgabe der Wirtschaftsstudie Nordwestschweiz vorgestellt wurde. Die Region verfüge über einen hohen Anteil an Branchen mit eher positiven Entwicklungs-Tendenzen.
Neben der Pharmaindustrie werde sich im kommenden Jahr auch die in der Nordwestschweiz besonders stark verbreitete Medizinaltechnik gut behaupten. Aufwärts gehen soll es dank der jüngsten Entwicklung an der Börse auch mit dem Finanzsektor.
Kein Konsum-Einbruch
Zuversichtlich zeigt man sich auch für den Handel. Angesichts der für 2002 geplanten Reallohn-Erhöhungen sei trotz der negativen Konsumenten-Stimmung nicht mit einem Einbruch der Konsum-Ausgaben zu rechnen.
Weniger optimistisch ist die Lage in der Bauwirtschaft, die wegen sinkender Investitionen der öffentlichen Hand sowie dem Auslaufen grösserer Projekte ihre Wertschöpfung bestenfalls werde halten können. Die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie müsse gar mit Umsatz- und Ertragseinbussen rechnen.
swissinfo und Agenturen
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