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Zuger Fantastic entlässt weltweit rund 30 Prozent der Beschäftigten

Die Zuger Software-Firma Fantastic muss umstrukturieren. Keystone

Die Zuger Software-Firma Fantastic will rund 30 Prozent der weltweit insgesamt 356 Arbeitsplätze abbauen. Die Mehrheit des Stellenabbaus findet im Ausland statt. Mehrere Verkaufsbüros sollen zusammengelegt werden.

Die in der Breitband-Technologie tätige Fantastic Corporation, deren Aktien am Neuen Markt in Frankfurt kotiert sind, will 2001 die Betriebskosten um 9 Mio. Dollar senken. Der Umstrukturierungs-Prozess, welcher bis zum 30. Juni 2001 abgeschlossen sein soll, werde Kosten von 18,5 Mio. Dollar verursachen, teilte das Unternehmen am Donnerstag (28.12.) mit. Davon sollten 13 Mio. Dollar die liquiden Mittel nicht berühren.

Durch die tief gehende Umstrukturierung soll die Einführung von Breitband-Lösungen für Geschäfts- und Privatkunden beschleunigt werden. Dabei werden rund 100 Stellen in den 12 Ländern abgebaut, in denen Fantastic tätig ist. Laut einer Unternehmens-Sprecherin findet die Mehrheit des Stellenabbaus im Ausland statt.

Langsamer wachsender Breitbandmarkt

Der Breitbandmarkt sei insgesamt langsamer gewachsen als erwartet, begründet Fantastic die geplante Umstrukturierung. Mit der Umstrukturierung, die bis zum 30.Juni 2001 abgeschlossen sein soll, wolle man nun effizientere und flexibler werden, teilte Fantastic mit.

Im laufenden Jahr werde mit einem Verlust von 55 bis 60 Mio. Dollar gerechnet. In den ersten neun Monaten dieses Jahres hatte Fantastic einen Nettoverlust von 38,7 Mio. Dollar eingefahren.

Das Umsatzziel für das Jahr 2000 von 35 Mio. Dollar werde nicht erreicht. Die flüssigen Mittel würden 84 Mio. Dollar betragen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die Fantastic-Aktie notierte am Donnerstag bei 1,85 Euro im Vergleich zu einem Jahreshoch bei 54,40 Euro.

swissinfo und Agenturen

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