Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Gemäss Umfragen spricht vieles für ein doppeltes Ja beim eidgenössischen Urnengang vom 29. November. Wissen Sie schon, wie Sie abstimmen werden?
Herzliche Grüsse aus Bern
Die Konzernverantwortungs-Initiative kommt nach wie vor gut an, wie eine Umfrage zeigt.
Mir sind schon in den Frühlingsferien die zahlreichen orangen Pro-Konzernverantwortungs-Initiative-Flaggen aufgefallen, die selbst in den entlegensten Winkeln der Schweiz vor den Fenstern flatterten.
Der Eindruck scheint nicht getäuscht zu haben. Die Vorlage stösst auch auf dem Land auf viel Zustimmung. Der Anteil jener Befragten, die sicher oder eher Ja stimmen wollen, liegt stabil bei 57 Prozent, wie eine Umfrage von Tamedia zeigt.
Eng dürfte das Rennen um die zweite Initiative werden, über die am 29. November abgestimmt wird. Eine knappe Mehrheit von 51 Prozent sagt Ja oder eher Ja zur «Kriegsgeschäfte-Initiative», 46 Prozent sagen Nein oder eher Nein.
- Details zur 2. Abstimmungsumfrage von Tamedia finden Sie hierExterner Link.
- Lesen Sie hier unser Interview mit FDP-Politiker Dick Marty, einem Befürworter der Konzernverantwortungs-Initiative,
- und hier das Gespräch mit der Economiesuisse-Direktorin Monika Rühl, die sich gegen die Vorlage ausspricht.
Sieg für Trump, prognostizieren zwei Schweizer Forscherteams. Sie gehören damit einer Minderheit an.
Obwohl heute in den USA gewählt wird, werden wir wohl noch länger nicht wissen, wer das Land in Zukunft regiert. Die meisten Umfragen und Analysten halten einen Sieg des demokratischen Herausforderers Joe Biden für wahrscheinlich.
Es gibt aber auch Experten, die vorhersagen, Amtsinhaber Donald Trump werde noch vier Jahre anhängen. Und dann gibt es noch Trump, der am liebsten bis an sein selig Ende Präsident bleiben möchte.
Auch zwei Forscherteams rechnen mit einem Sieg des Republikaners. Die Umfragen hätten wesentliche Schwachstellen und lägen deshalb falsch, sagen sie.
- Mit welchen Methoden die Schweizer Forscher Trumps Sieg berechnet haben, erfahren Sie hier.
- Das Schweizer Fotografenpaar Mathias Braschler und Monika Fischer präsentiert einen fotografischen Querschnitt durch die USA.
- Verfolgen Sie die Entscheidung um das Weisse Haus im Live-Ticker von SRF NewsExterner Link.
- Wer lieber schläft, als live dabei zu sein, liest morgen auf swissinfo.ch eine Zusammenfassung der Wahlnacht (englisch).
Die Corona-Situation scheint sich in der Schweiz etwas zu entspannen. Für eine Entwarnung ist es aber noch zu früh.
«Nur» 6126 Coronavirus-Ansteckungen hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag vermeldet. Am Dienstag vor einer Woche waren es 5949. Die Zeiten, als sich die Fallzahlen von Woche zu Woche verdoppelt haben, sind also vorbei.
Doch im Gesundheitswesen bleibt die Lage angespannt, denn die Zahl der Hospitalisierungen hinkt jener der Infektionen um Tage hinterher. Und langsam wird es auf den Intensivstationen eng. Die freien Kapazitäten auf den Intensivstationen des Landes betragen zwar noch 27 Prozent.
Aber: «Wenn die Zahlen so weiter wachsen wie aktuell, sind die Intensivstationen in fünf Tagen voll», warnt Virginie Masserey, die Leiterin Sektion Infektionskontrolle im BAG.
- Unsere Übersicht zur momentanen Corona-Situation in der Schweiz.
- Hier haben wir für Sie die Krise in Grafiken zusammengestellt.
- Das Bundesamt für Statistik bietet ebenfalls eine Seite mit umfangreichen Zahlen zum CoronavirusExterner Link.
- Hier finden Sie die neusten Meldungen und Berichte von SRF News zum Thema CoronavirusExterner Link.
- Offizielle Informationen über das neue CoronavirusExterner Link auf der Website des Bundesamts für Gesundheit (BAG).
Immer wieder wurde er zum Vorzeigebanker hochstilisiert. Jetzt kommt Pierin Vincenz vor Gericht.
Der frühere Bankchef von Raiffeisen wurde lange als Gegenpol zum Stereotyp des gierigen Grossbankers dargestellt. Zudem war die Genossenschaftsbank unter seiner langjährigen Ägide äusserst erfolgreich.
Doch Anfang 2018 landete Vincenz für über 100 Tage in Untersuchungshaft – wegen Verdachts auf ungetreue Geschäftsbesorgung und allenfalls Betrug. Am Dienstag hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben.
Sie wirft Vincenz und seinem Geschäftspartner Beat Stocker «gewerbsmässigen Betrug, Veruntreuung, Urkundenfälschung und passive Bestechung zum Nachteil […] der Raiffeisen» vor. Die Angeklagten haben die Vorwürfe stets bestritten.
- Der Fall des Ex-Bankchefs, der vor den Richter muss,Externer Link beschäftigt nicht nur Wirtschaftsmedien wie die Finanz und Wirtschaft,
- sondern scheint auch ein breites Publikum zu interessierenExterner Link, wie etwa die Berichterstattung im Blick zeigt.
- Im März 2018 durchsuchte die Polizei das Haus von Vincenz – ein «Schock» für den Banker, wie er damals den Medien mitteilte.
Mehr
«Auslandschweizer wollen zurück« – titelten verschiedene Zeitungen in dieser Woche. Planen Sie ebenfalls, zurückzukehren?
Immer mehr Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer entscheiden sich wegen der Corona-Pandemie, in die Schweiz zurückzukehren. Gehören Sie auch dazu?
Wir würden gerne über Ihre Erfahrungen sowie von Ihren Plänen und Vorbereitungen hören. Schreiben Sie uns eine Mail an melanie.eichenberger@swissinfo.ch .
- Hier geht’s zum Interview des Airline-Managers in der Luzerner ZeitungExterner Link.
- «Reicht mein Geld in der Schweiz?» fragte sich Auslandschweizerin Marjorie Panzer, die eine Rückkehr ins Aug fasste.
- Und das muss man bei einer Rückkehr alles beachten: http://s.swissin.fo/1C484KN
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