Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Nächsten Mittwoch wird die Nachfolge von Alain Berset bestimmt. Wir haben die beiden aussichtsreichsten Kandidaten Beat Jans und Jon Pult porträtiert.
Freundliche Grüsse aus Bern
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Der Schlussspurt im Rennen um den Bundesratssitz.
Gehen wir mal davon aus, dass es keine Sprengkandidaturen und damit auch keine Überraschungen gibt: Dann heisst der neue Bundesrat entweder Beat Jans oder Jon Pult. Die beiden stehen auf dem offiziellen SP-Ticket für die Nachfolge des abtretenden Alain Berset.
Wird es der Basler Regierungsrat mit der langjährigen Exekutiverfahrung – oder der Bündner Nationalrat mit dem frischen Wind? Eine knappe Woche vor der Wahl ändern sich beinahe täglich sich die Prognosen.
Wir verzichten auf eine Prognose, bis dahin vergeht im politischen Bern noch eine gefühlte Ewigkeit. Aber wir haben ein umfangreiches Porträt der beiden erstellt. Und dabei eruiert, was sie für ein Verhältnis zur Fünften Schweiz haben und wie sie sich im Bundesrat dazu positionieren würden.
- Lesen Sie hier das Porträt meiner Kollegin Katy Romy.
- Hier finden Sie unser Interview mit dem scheidenden Alain Berset.
«dialog» – die nicht mehr so magische Formel für den Bundesrat.
Entspricht die heutige Zauberformel noch dem Willen der Wählerinnen und Wähler? Eine Umfrage im Auftrag der SRG hat gezeigt: Eine Mehrheit findet: Nein.
Der neueste «dialog»-Beitrag widmet sich der Frage nach der Zusammensetzung des Bundesrats. Und in welche Richtung sie sich entwickeln könnte. Was denken Sie? Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!
- Hier geht es zum neuesten «dialog».
- Schauen Sie hier unser Erklärvideo zur Zauberformel.
Wie das Internet die Verbreitung von Hassrede und Desinformation befördert.
«Die weit verbreitete Internetnutzung macht die Schweizer Bevölkerung anfälliger für Desinformation und Hassreden» – so ist heute eine Medienmitteilung des Bundesamts für Statistik betitelt. Mit der weiten Verbreitung des Internets sei die Bevölkerung vermehrt von problematischen Inhalten betroffen.
Mehr als ein Drittel der Befragten habe angegeben, im Internet auf feindselige oder abwertende Botschaften gegenüber bestimmten Gruppen oder Menschen gestossen zu sein. Bei Nutzenden von sozialen Medien sei es knapp die Hälfte.
Der interessanteste Punkt dazu: Die Hälfte der Menschen, die einen solchen Inhalt entdeckten, gaben an, den Wahrheitsgehalt oder die Quelle zu überprüfen. 17% verfügen nach eigenen Angaben jedoch über mangelnde Kompetenzen oder Kenntnisse, um diese zu überprüfen. Das ist beunruhigend – und unterstreicht die Notwendigkeit, die Medienkompetenz etwa in den Schulen zu stärken.
- Unsere Meldung dazu.
- Hier finden SieExterner Link die Medienmitteilung des Bundesamts für Statistik.
- Wie Fake News entstehen – das Beispiel einer Meldung aus der Schweiz zeigt, wie sich Desinformation international verbreitet.
«Wir platzen aus allen Nähten» – Gassenküchen haben deutlich mehr zu tun.
Das Leben wird auch in der Schweiz teurer. Die Auswirkungen werden bei Gassenküchen sichtbar: Sie haben seit letztem Frühjahr deutlich mehr zu tun – etwa die Gassenküche in St. Gallen, die SRF besucht hat.
Die Menschen haben weniger Geld, da Kosten für Krankenkassen, Strom oder auch Lebensmittel stark gestiegen sind. Viele sind deshalb vermehrt auf Angebote wie die Gassenküche oder die Caritas-Märkte angewiesen.
Die Gäste sind unterschiedlich: Berufstätige, die wenig Geld haben, Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger oder auch Menschen mit Suchtproblemen. Änderung ist nicht in Sicht, solche spendenfinanzierten Angebote werden wohl mittelfristig weiterhin nötig sein.
- Lesen Sie hierExterner Link den Beitrag von SRF News.
- Armut in der Schweiz – schauen Sie hier unsere Let’s Talk-Folge an.
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