Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Trotz der Rückkehr des Regens bleibt das Wetter im Mittelpunkt der Schweizer Aktualität, denn der Sommer war geprägt von Hitze und Trockenheit.
Die Einschulung, die in mehreren Kantonen weitergeht, rückt eine Frage in den Vordergrund, die weit über den Sommer hinaus von Bedeutung sein wird: die Rolle der künstlichen Intelligenz in der Schule.
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Nach mehreren Wochen Hitze und Trockenheit ist der Regen in einen Grossteil der Schweiz zurückgekehrt. Die Temperaturen sind deutlich gesunken und mehrere Regionen haben endlich substanzielle Niederschläge erhalten. Die Entwicklung wurde mit Erleichterung aufgenommen, da die Schweiz einen der trockensten und heissesten Sommer ihrer jüngeren Geschichte erlebt hat.
Dieser Wetterwechsel bedeutet jedoch nicht, dass die Krise vorbei ist. Trotz der jüngsten Niederschläge stehen die Wasserreserven in vielen Teilen des Landes weiterhin unter Druck. Hydrologinnen und Hydrologen weisen darauf hin, dass der Grundwasserspiegel und einige Fliessgewässer viel länger brauchen, um sich zu erholen, als die Oberflächenböden. Mehrere Wochen regelmässiger Niederschläge wären nötig, um das im Lauf eines aussergewöhnlich trockenen Sommers angesammelte Defizit auszugleichen.
Die Folgen dieser Trockenheit sind im Landwirtschaftssektor weiterhin spürbar. Einige Betriebe mussten ihre Kulturen intensiver bewässern oder zusätzliches Futter kaufen, um das Vieh zu ernähren. Landwirtschaftliche Organisationen warnen vor einem Anstieg der Produktionskosten, der sich in den kommenden Monaten auf die Preise bestimmter Lebensmittel auswirken könnte.
Über den sommerlichen Notstand hinaus dreht sich die Debatte nun um die Kosten des Wassers. Angesichts der zunehmenden Trockenperioden sind mehrere Fachpersonen der Meinung, dass die Schweiz mehr investieren müsse, um ihre Wasserversorgung zu sichern. Einige Gemeinden bereiten sich bereits auf diese neue Realität vor. In Nyon beispielsweise dürfte sich die Wasserrechnung der Haushalte innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppeln, um die notwendige Infrastruktur zu finanzieren.
Inzwischen hat die Einschulung in nahezu der gesamten Schweiz stattgefunden. Künstliche Intelligenz hat sich als eines der prägenden Debattenthemen dieses Schuljahresstarts 2026 etabliert. Zwei Jahre nach der Verbreitung von Tools wie ChatGPT suchen Schulen noch immer nach dem besten Weg, diese in den Alltag der Schülerinnen und Schüler zu integrieren.
Die Debatte hat sich seitdem erheblich weiterentwickelt. Anfangs bestand die Reaktion oft darin, den Einsatz von KI zu verbieten oder zu beschränken, um Betrug zu verhindern. Heute halten es viele Fachleute für unrealistisch, diese Tools zu ignorieren, da sie sich so stark in den Alltag der Jugendlichen integriert haben. Mehrere Schulen erproben nun deren Einsatz im pädagogischen Bereich, während einige Hochschulen Empfehlungen für Lehrkräfte erarbeiten.
Die Befürwortenden dieses Ansatzes betonen die Möglichkeiten, die künstliche Intelligenz bietet. So können Chatbots Schülerinnen und Schülern dabei helfen, zu repetieren, das Sprachlernen zu üben oder personalisiertes Feedback zu ihrer Arbeit zu erhalten. In Pilotprojekten wird auch der Einsatz zur Unterstützung von Lehrpersonen bei bestimmten Korrektur- oder Begleitungsaufgaben erkundet.
Es bleiben jedoch viele Fragen offen. Über das Thema Betrug hinaus fragen sich Schulen, welche Kompetenzen Schülerinnen und Schüler in einer Welt beherrschen müssen, in der künstliche Intelligenz allgegenwärtig sein wird. Die Frage ist nicht mehr, ob KI eingesetzt werden soll, sondern wie man lernt, mit ihr zu leben.
Die Schweiz ist und bleibt ein sportliches Land. Gemäss der neusten Studie «Sport Schweiz» treiben knapp fünf von sechs Personen zumindest gelegentlich Sport. Zu den beliebtesten Disziplinen gehören Wandern, Velofahren, Schwimmen, Skifahren und Laufen. Damit dominieren Outdoor-Aktivitäten nach wie vor deutlich die sportlichen Gewohnheiten der Bevölkerung.
Die Studie zeigt jedoch auch gewisse Entwicklungen auf. Disziplinen wie Fitness oder Standup-Paddling verzeichnen weiterhin einen Aufwärtstrend und ziehen ein immer grösseres Publikum an. Fachleute beobachten eine schrittweise Diversifizierung der Praktiken, die ein immer vielfältigeres Sportangebot widerspiegelt.
Beim Sport sind jedoch nicht alle Schweizerinnen und Schweizer gleichgestellt. Das Einkommens- und Bildungsniveau beeinflusst nach wie vor stark, ob eine Person regelmässig körperlich aktiv ist. Menschen mit höheren finanziellen Ressourcen treiben generell häufiger Sport und haben Zugang zu einer grösseren Vielfalt an Disziplinen. Dies ist eine Realität, die daran erinnert, dass Sport auch mit sozialen und wirtschaftlichen Faktoren verbunden ist.
Das Gesamtbild bleibt dennoch positiv. Die sportliche Betätigung ist im internationalen Vergleich nach wie vor hoch und umfasst heute einen bedeutenden Teil der Bevölkerung. In einem Land, das mit der demografischen Alterung konfrontiert ist, wird diese Entwicklung von den Gesundheitsbehörden genau beobachtet, da sie darin einen wichtigen Präventionsfaktor für die öffentliche Gesundheit sehen.
Während das Parlament gerade ein umfangreiches Sparprogramm zur Sanierung der Bundesfinanzen verabschiedet hat, könnte der Bund von einem unerwarteten Rückenwind profitieren. Laut der NZZ hat Bern seine Prognosen für die Einnahmen aus der Unternehmensgewinnbesteuerung von 1,8 auf 2 Milliarden Franken angehoben. Ein Betrag, der den von den Parlamentarierinnen und Parlamentariern jüngst beschlossenen Einsparungen praktisch entspricht.
Ein Teil dieses Anstiegs erklärt sich durch ausserordentliche Einnahmen aus dem Kanton Genf. Die Behörden beobachten aber auch ein starkes Wachstum der Steuereinnahmen in mehreren Kantonen, in denen grosse multinationale Konzerne aus den Bereichen Pharma und Rohstoffhandel ansässig sind.
Diese Verbesserung der Haushaltlage zerstreut jedoch nicht alle Sorgen. Ein wachsender Anteil der Bundeseinnahmen hängt von einer begrenzten Anzahl grosser Unternehmen ab. Kurzfristig bieten diese zusätzlichen Milliarden dem Bund jedoch mehr Spielraum, während der Finanzbedarf der Armee und der Sozialversicherungen stetig zunimmt.
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