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GC zum 27. Mal Schweizer Meister

Bei seinem Tor konnte Stéphane Chapuisat (mi.) noch hoffen, doch GC, das nun Schweizer Meister ist, schlug YB 4:2. swissinfo.ch

Die Zürcher Grasshoppers (GC) sind zum 27. Mal Schweizer Fussball-Meister.

Dieser Inhalt wurde am 31. Mai 2003 - 23:09 publiziert

Mit dem 4:2-Sieg gegen YB entschieden die Stadtzürcher am Samstag das emotionsgeladene Fernduell mit dem letztjährigen Double-Gewinner Basel. Richard Nuñez überragte als dreifacher Torschütze alle und alles.

Für den entthronten FC Basel (3:0 gegen Xamax) liess sich der Rückstand von einem Punkt nicht mehr korrigieren. Seit der ersten von insgesamt 36 Runden führte GC die Tabelle der NLA an.

Über die gesamte Saison betrachtet verzeichnete das junge Team von Trainer Marcel Koller kaum eine Schwächeperiode.

Den Lohn, wieder auf dem obersten Podest zu stehen und im Sommer um die Teilnahme zur Champions League kämpfen zu dürfen, haben sich die Zürcher verdient und den Giganten vom Rheinknie überraschend zu Fall gebracht.

Und immer wieder Nuñez



Gegen Wil hatte Richard Nuñez vor Wochenfrist im Alleingang für die späte Wende gesorgt, im Neufeld stand der brillante Solist aus Uruguay abermals am Ursprung des Erfolgs.

In der 18. Minute lenkte der YB-Verteiger Harut Wardanjan einen perfiden Freistossball von Nuñez' zum 1:0 in die Ecke. Nach knapp einer halben Stunde gelang Nuñez auf Vorarbeit von Mladen Petric mit dem 25. Saisontor das meisterkursweisende 2:0.


Stéphane Chapuisats 1:2 unmittelbar vor der Pause liessen die Hoppers in der 48. Minute durch den U21-Internationalen Schwegler das 1:3 folgen. Die präzise Vorlage zum Meisterstück leistete - wer denn sonst? - Richard Nuñez.

Und nachdem Vonlanthen auf 2:3 verkürzte, setzte der NLA-Torschützenkönig Nuñez mit dem 4:2 den Schlusspunkt unter eine grandiose Vorstellung.

Keine Überraschung in Basel



In Basel verlief alles nach dem Plan der Gastgeber. Der FCB überrollte den UEFA-Cup-Teilnehmer Xamax ein weiteres Mal in dieser Saison. Benjamin Huggel traf bis zur 37. Minute zweimal.

Darauf war für die Bebbi frühzeitig nur noch das Geschehen in Bern von Interesse, der stimmgewaltige Anhang der Basler skandierte minutenlang "Hopp YB".

Es half alles nichts mehr; der St.-Jakob-Park verkam erstmals seit langer Zeit zum nationalen Nebenschauplatz, derweil die GC-Fans den Neufeldrasen stürmten.

swissinfo und Agenturen

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