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Mehrere hundert Tote in Chile

Nach dem verheerenden Erdbeben in Chile mit mehreren hundert Toten haben Rettungsteams am Sonntag nach Verschütteten und Überlebenden gesucht. Etwa zwei Millionen Menschen seien betroffen, sagte Präsidentin Michelle Bachelet.

Über das wahre Ausmass der Katastrophe seien zunächst keine genauen Angaben möglich, so Bachelet im weiteren am chilenischen Fernsehen. Am Samstag Morgen wurden die Chilenen um halb vier Uhr morgens im Schlaf überrascht. Bachelet rief für sechs der 15 Regionen des Landes den Katastrophenzustand aus.

Nach vorläufigen amtlichen Angaben kamen durch das Erdbeben mehr als 400 Menschen ums Leben. Doch war am Sonntag absehbar, dass die Totenzahl unter den insgesamt 16 Mio. Einwohnern des Landes noch drastisch steigen wird.

Das Küstengebiet rings um die 200'000-Einwohner-Stadt Concepción gehört zu den am schlimmsten betroffenen Regionen. Am Sonntag zogen Plünderer durch die Stadt. Hunderttausende Menschen, die oft ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben, warteten zunehmend ungeduldig auf Hilfe.

Auch aus anderen Ortschaften in den von dem Beben und der folgenden Flutwelle schwer zerstörten Regionen klagten Menschen über ausbleibende Hilfen.

Die Humanitäre Hilfe des Bundes hat Experten nach Chile geschickt. Die Schweizer Botschaft in Santiago ist schwer beschädigt. Hinweise auf Schweizer Opfer liegen noch keine vor.

In derselben Region wurde das stärkste jemals registrierte Beben am 22. Mai 1960 gemessen. Bei dem Erdstoss der Stärke 9,5 kamen damals 1655 Menschen ums Leben, zwei Millionen wurden obdachlos. Diesmal betrug die Stärke 8,8.

swissinfo.ch und Agenturen






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