Integrierte Finanzmarkt-Aufsicht für die Schweiz

Finanzaufsicht schaut genau hin Keystone

Mit Ausnahme der Versicherungen sind sich Behörden und die betroffene Branche einig, dass die Schweiz eine integrierte Finanzmarktaufsicht erhalten soll.

Dieser Inhalt wurde am 14. Februar 2001 - 11:26 publiziert

Die wichtigste Empfehlung einer Expertenkommission - die Zusammenlegung der Eidgenössischen Banken-Kommission (EBK) und des Bundesamts für Privatversicherungen (BPV) - zu einer integrierten Aufsichtsbehörde, wird von breiten Kreisen der Behörden und des Finanzplatzes unterstützt.

Versicherungen scheren aus

Einzige Ausnahme ist der Schweizerische Versicherungsverband: Das heutige Aufsichtssystem habe sich bewährt und biete hinreichende Möglichkeiten, die Zusammenarbeit zwischen EBK und BPV weiterzuentwickeln, erklärte der Dachverband der Versicherer.

Nationalbank hält Projekt in Schwung

Auch die Schweizerische Nationalbank (SN) redet nicht der sofortigen vollen Fusion von EBK und BPV das Wort. Sie will aber auch verhindern, dass der Schwung des Expertenberichts verloren geht und das Integrationsziel auf der langen Bank landet. Rasche und pragmatische Schritte in Richtung einer ständigen Annäherung der beiden Behörden seien anzustreben, empfiehlt die Notenbank.

Auch Bankiervereinigung stimmt zu

Hinter der integrierten Finanzmarktaufsicht steht trotz Befürchtungen der Privatbanken auf einen aufgeblähten Verwaltungsapparat auch die Schweizerische Bankiervereinigung. Die Treuhand-Kammer und der Verband Schweizerischer Vermögensverwalter (VSV) unterstützen die Bildung einer einzigen Aufsichtsbehörde ebenfalls.

swissinfo und Agenturen

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