Kanton Glarus verbietet Wasserentnahme aus Bächen und Flüssen
Der Kanton Glarus dreht den Landwirten wegen der anhaltenden Trockenheit den Hahn ab: Um die Gewässer vor dem kompletten Austrocknen zu schützen, verhängt er ein Wasserentnahme-Verbot aus allen Oberflächengewässern.
(Keystone-SDA) Es gebe keine Bewilligungen für Wasserentnahmen mehr, teilte der Kanton am Donnerstag mit. Vom Verbot ausgenommen ist lediglich die Entnahme mit Giesskannen und Eimern.
Ausnahmen macht der Kanton nur beim Linthkanal, beim Escherkanal, beim Walensee sowie im Sömmerungsgebiet. Allerdings braucht dies eine Bewilligung.
Die Fliessgewässer im Kanton Glarus würden – wie in der ganzen Schweiz – nur noch wenig Wasser führen, was zu Fischsterben führen könne. Mit dem Verbot würden die Wasserlebewesen geschützt.