Mehr Nachhaltigkeit bei Tourismus-Projekten
Der Heimatschutz verlangt, dass bei touristischen Grossprojekten in der Schweiz die Nachhaltigkeit besser beachtet wird. Die Organisation warnte vor kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen und realitätsfremden Traumwelten.
Der Schweizer Heimatschutz (SHS) ist nicht prinzipiell gegen touristische Grossprojekte wie etwa Ferien-Resorts. Diese sollten jedoch der betroffenen Region längerfristig Nutzen bringen, betonte Präsident Philippe Biéler am Freitag an einer Medienkonferenz im Walliser Ferienort Champéry.
Von Champéry über Andermatt in der Zentralschweiz bis ins Bündnerland sind gegenwärtig im gesamten Alpenbogen diverse grosse Ferien- und Freizeitanlagen in Planung.
Wegen ihrer Grösse haben diese laut Biéler gravierende Auswirkungen auf das Umfeld – positive wie negative. «Wir wollen jedoch keinen Krieg gegen solche Projekte führen», sagte Biéler. «Wir wollen, dass die Projekte gut gemacht sind», fasst er die Stossrichtung eines Positionspapiers zusammen, das der SHS vorstellte.
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