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Was wird in Ihrer Region unternommen, um die Menschen vor extremer Hitze zu schützen?

Gastgeber/Gastgeberin

Ich berichte über Klima- und Nachhaltigkeitsthemen auf der Grundlage von Daten. Ausgebildet als Journalist, arbeite ich heute als Datenwissenschaftler und verknüpfe Storytelling mit fundierter Analyse, um faktenbasiert zu zeigen, wie sich die Schweiz klimatisch und ökologisch verändert. Bei Swissinfo untersuche ich, wie der Klimawandel das tägliche Leben prägt – und welche Massnahmen Wirkung zeigen.

Von Kühlzentren und Warnhinweisen für die Bevölkerung bis hin zu angepassten Arbeitszeiten und Stadtplanung: Länder reagieren auf unterschiedliche Weise auf Hitzewellen. Was wird dort unternommen, wo Sie leben? Und welche Lehren könnten andere daraus ziehen?

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Anonym
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Hallo. Ich bin im Nordosten Mexikos, nahe der Grenze zu Texas, geboren und habe dort 56 Jahre lang gelebt – in einem äusserst heissen Klima (von Mai bis September Temperaturen um die 40 Grad Celsius), mit trockener, wüstenartiger Luft. Was bei uns sehr gut funktioniert, ist das Pflanzen von Bäumen, die an die örtlichen Gegebenheiten angepasst sind; diese haben in der Regel sehr tiefe Wurzeln. Die Stundenpläne der Primarschulen ändern sich im Sommer; Sportwettkämpfe beginnen immer bei Sonnenuntergang (etwa zwischen 18.00 und 19.00 Uhr), und zwischen 14.00 und 17.00 Uhr kommt fast alles zum Stillstand, denn die Sonneneinstrahlung ist gefährlich und man muss auf Hitzeschläge achten. Diejenigen, die keine andere Wahl haben und zu schwierigen Zeiten im Freien arbeiten müssen, kleiden sich sehr ähnlich wie die Beduinen, Dort ist Wasser sehr, sehr kostbar – was mich hier fast zum Weinen bringt, wenn ich sehe, wie es in grossen Mengen verschwendet wird. Gott gebe, dass es uns nie daran mangelt. Wie man so schön sagt: «Niemand weiss, was er hat, bis er es verloren hat.» Auf die eine oder andere Weise kann man mit grosser Hitze leben, aber NICHT ohne Wasser, Mein Vorschlag an die lokalen, regionalen und eidgenössischen Regierungen lautet: Schont das Wasser, das noch vorhanden ist, baut Staudämme. Die Schweizer sind sehr kluge Menschen, Erfinder, Schöpfer und Träger zahlreicher Nobelpreise sowie des Privilegs, eine direkte Demokratie zu haben, und sie machen immer kurzfristig Vorschläge und schieben nichts auf morgen. Es bleibt keine Zeit mehr für Diskussionen, Massnahmen sind dringend erforderlich. Unterstützt die Institutionen, die untersuchen, wie man Wasser retten und wie man es gewinnen kann. Überprüft die internationalen Verträge, in denen wir Wasser mit anderen Ländern teilen. Die Trinkwasserquellen in allen Städten müssen mit einem Wasserhahn ausgestattet sein, damit das Wasser nicht ständig verschwendet wird, sondern nur dann fliesst, wenn jemand etwas trinken möchte. Das Wasser auf den Kinderspielplätzen sollte den neuen Generationen zeigen, wie man Wasser sinnvoll nutzt – unseren Kindern –, und gleichzeitig ein Kinderspiel sein. Wasser ist Leben, lasst es uns schützen.

Hola. Yo Naci y vivi 56 años en el noreste de Mexico, cerca de la frontera con Texas en un clima por demas extremo caliente (Mayo a Septiembre temperaturas alrededor de 40 Celsius), Aire seco, desertico. Algo que nos funciona muy bien son el sembrar arboles adaptables al medio ambiente local, normalmente son de raices muy profundas. Los horarios de las escuelas elementales cambian en Verano, las competencias deportivas, se inician siempre en el ocaso (Mas o menos entre 18:00 y 19:00), casi todo se paraliza de entre las 14:00 a las 17:00, Pues la radiacion solar es peligrosa y se requiere poner atencion en los golpes de calor, Los que no tiene opcion y deben trabajar a la interperie en horarios dificiles, visten muy similar a los beduinos, Alla el agua es muy pero muy preciada, cosa que aqui me dan ganas de llorar cuando veo que la desperdician al por mayor, Dios quiera que nunca nos llegue a faltar, Como se dice, “ nadie sabe lo que tiene, Hasta que lo ve perdido”De alguna u otra forma se puede vivir con mucho calor, Pero NO sin agua, Mi propuesta a los gobiernos Locales, Regionales y Federal, Es; Salven el agua que aun existe, Construyan presas, Los Suizos son personas muy inteligentes, Inventores, creadores y dueños de muchos Nobel y del privilegio de tener una democracia directa y que siempre proponen en corto plazo y no lo dejan para mañana, Ya no hay tiempo para discutir, Urgen acciones, Apoyen a las instituciones que estudien como salvar el agua, como generarla, Revisen los tratados internacionales en el que compartimos agua con otros paises, Las fuentes que proporcionan agua para beber en toda las ciudades, deben de tener grifo, es decir que no se este desperdiciando el agua todo el tiempo, solo cuando alguien requiera beber, El agua en los parques infantiles deberia mostrar como hacer buen uso del agua a las nuevas generaciones, A nuestra niñez y que al mismo tiempo sea un juego infantil, El agua es Vida, Cuidemosla.

F
Funzeli

Wer in den 90ern eine private Schule besucht hat, war in der Lage für sich selbst gut vorzusorgen. Adäquate Objekte sind ganz einfach schwer zu finden. Ich habe 10 Jahre lang gesucht. Wer das nicht ernst genommen hat, wird sich heute schwer tun. Die Bausubstanz der 90er Jahre ist heute unbewohnbar. Ich habe selbst 14 Jahre darin gewohnt. Vom heissen Büro, ins noch heissere Auto, zum ungekühlten Supermarkt hetzen und dann in die überhitzte Wohnung, wo die Hitze noch weitere Wochen darin gefangen war. Als dann das Leitungswasser im 8. Stock überhaupt nicht mehr kühl wurde…. zog ich auf 600m Seehöhe. Heute 14 Jahre später habe ich auch hier tropische Nächte. Bis jetzt habe ich heuer 3x eine mobile Klimaanlage gebraucht um feuchte Luft abzutransportieren. Im Umkreis von 100 km kann ICH keinerlei aktive Maßnahmen erkennen. Im Gegenteil. Aus Hysterie werden gesunde Bäume geschlägert und damit das letzte Resterl Schatten auch noch wegzurationalisieren. Sitzbänke, falls vorhanden stehen in der prallen Sonne und sind aus poliertem Edelstahl. Ich konnte meine alten Eltern kaum zum Gassi ausführen. Heute bin ich selbst daheim und im Kühlen ‘angekettet’.__Immerhin. Der Rest ist nicht mein Problem. Die heutige Generation hat halt andere Schlüsse aus dem Gelernten gezogen als ich. Was soll man da machen? Noch dazu wenn man gerade einmal 50% oder weniger Bevölkerungsanteil ausmacht und diese Bausubstanz erbt. Ich empfehle immer Diskussionskreise mit Beratern. Da vergeht die Zeit auch. Ich schau das ganz gerne mit dem Beamer. Der strahlt mich zwar manchmal an, aber er heizt nicht.

Isabelle Bannerman
Isabelle Bannerman SWI SWISSINFO.CH
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@Funzeli

Hallo, darf ich fragen, in welchem Land du lebst? Werden in der Politik deines Landes derzeit Massnahmen diskutiert? Was würde deiner Meinung nach die Situation verbessern?

Hello, may I ask which country you live in? Are there any measures being discussed in politics where you live? What do you think would make the situation better

Dominique Javet
Dominique Javet SWI SWISSINFO.CH
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@Funzeli

Hallo, darf ich fragen, in welchem Land du lebst? Werden in der Politik deines Landes derzeit Massnahmen diskutiert? Was würde deiner Meinung nach die Situation verbessern?

Hello, may I ask which country you live in? Are there any measures being discussed in politics where you live? What do you think would make the situation better

O
osroj2001
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Ein in vielerlei Hinsicht so fortschrittliches Land, und in vielerlei anderer Hinsicht so rückständig. Die Schweiz scheint – gemäss ihren Handlungen (oder besser gesagt: ihrer Untätigkeit) – nicht daran zu glauben, dass die globale Erwärmung ein Dauerzustand ist. Vielleicht haben die Todesfälle durch Hitzschlag noch nicht ein so hohes Ausmass erreicht, dass die Regierung handeln muss. Ich habe gerade eine Arbeitswoche bei 29 Grad Celsius im Büro hinter mir. Ist das überhaupt gesetzlich erlaubt? Stellt euch mal vor, ihr müsstet im Winter in Spitälern, Büros und so weiter bei 15 Grad oder weniger arbeiten. Das wäre ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, ein unbestreitbares Recht, das nicht erfüllt wird, eine Verletzung grundlegender Bedürfnisse. Nun, alle Lebewesen verfügen über einen biologischen Thermostat, der dafür sorgt, dass wir innerhalb eines engen Bereichs mit höchster Effizienz arbeiten. Zu tiefe Temperaturen sind schädlich, zu hohe Temperaturen …, na ja, fragt doch eure Regierung, ob sie die Antwort weiss.__Ich höre ständig, dass die Kosten zu hoch sind, dass es das Energienetz belastet. Heizen ist ebenfalls sehr kostspielig, besonders wenn man jedes einzelne stehende Gebäude im Land heizt – Wohnungen, Häuser, Büros usw. Sollen wir damit aufhören? Ach, Entschuldigung, das ist ja ein Verbrechen. Hört mal, Schweiz: Eine schnelle, teilweise Lösung des Problems wäre, in den Übergangsmonaten September und Mai nicht mehr zu heizen, bei Bedarf warme Kleidung zu tragen und die in diesen beiden Monaten eingesparte Energie dazu zu nutzen, Spitäler, Schulen usw. im Juli und August zu kühlen.__Mein Vorschlag:__1) Die Behörden müssen aufwachen. Das Problem anerkennen. Die unumkehrbaren Wetterveränderungen anerkennen.__2) Wenn wir als Land so innovativ sind, dann lasst uns das Problem angehen und echte, greifbare Lösungen für morgen vorschlagen, nicht erst für das nächste Jahrzehnt. Wartet nicht, bis jemand anderes auf eine Idee kommt.__3) Freut euch, wenn die neuen Massnahmen allgemeines Wohlbefinden bringen und die Lebenserwartung vieler Menschen verlängern.

Such an advanced country in many aspects, and so retrograde in many others. Switzerland doesn't believe, so it seems by her actions (or inactions, I should say) that global warming is here to stay. Maybe death by heat exhaustion hasn't reached high enough levels for the government to act. I just finished my week working with 29 celsius in the office. Is that even legally allowed? Just imagine working in winter, in hospitals, offices and so on , with 15 degrees or less. That would be a crime against humanity, an undeniable right not fulfilled, a violation of basic needs. Well, all living creatures have a biological thermostat thay makes us work at top efficiency within a narrow range. Too low temps are detrimental, too high temps......, well, ask your government if he knows the answer.__I constantly hear that the costs are too high, that it puts a strain on the energy grid. Heating is also very costly, especially when you heat every single standing building in the country, apartments, houses, offices, etc. Should we stop that? Ahh, sorry, it is crime. Listen Switzerland, a quick, partial solution to the problem, stop running heating in the transition months of September and May, wear some warm clothing if needed, and the energy saved in these two months, use it to cool down hospitals, schools, etc in July and August.__My suggestion:__1) Authorities need to wake up. Recognize the problem. Acknowledge the irreversible weather patterns.__2) If we are so innovative as a country, let address the issue and propose real, tangible solutions for tomorrow, not the next decade Dont wait until somebody else come up with something.__3) Be happy when the new policies bring general wellbeing, and extend life expectancy of many.

J
Jorg Hiker
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An vielen Orten gibt es eine zentrale Fernkühlung, ähnlich wie die Fernwärme, die den Energieverbrauch im Vergleich zu einzelnen Klimageräten deutlich senkt. Es wäre gut, diese in den Schweizer Städten einzuführen.

In many places, there is central district cooling, akin to district heating, which reduces energy use significantly compared to individual AC units. It would be good to install it in Swiss cities.

Isabelle Bannerman
Isabelle Bannerman SWI SWISSINFO.CH
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@Jorg Hiker

Das klingt ja interessant! Darf ich fragen, wo du wohnst? Wie funktioniert die Fernkühlung dort, wo du wohnst?

That does sound interesting! May I ask where you live? How does the district cooling work where you live

J
Jorg Hiker
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@Isabelle Bannerman

Ich habe einige Zeit in Singapur verbracht. Mir war es immer egal, wie meine Klimaanlage funktioniert; nur scheint die Hitze am Äquator erträglicher zu sein als in einer Schweizer Stadt. Ich bin mir sicher, dass du anderswo jede Menge technische Ratschläge finden kannst, denn Fernkühlung ist weltweit weit verbreitet.

I spent some time in Singapore. I never cared how my AC works, only the heat seems more manageable at the Equator, than in a Swiss city. I am sure you can find plenty of technical advice elsewhere, district cooling is widespread worldwide.

M
Mutiger Esel

In meiner Gemeinde Egg/ZH, will der Gemeinderat nichts gegen Hitze tun. Auf mein Schreiben hin, erhielt ich schreckliche und irritierende Antworten.__Ich müsste jetzt eine Beschwerde beim Bezirksrat Uster einreichen, wenn irgend etwas noch geschehen sollte. __Bei den letzten Wahlen haben die Kandidaten den Bürger geheuchelt, man sei auf jede Expertise aus dem Volk angewiesen, nur so könne Egg fröhlich oder noch besser lebenswert sein. Gewählt ... ist fertig mit Heuchelei, jetzt gelten nur noch Parteiinteressen.__Ich habe damals keinen der Kandidaten gewählt und meinen Zettel, wohlwissend, leer eingelegt.

V
Veuve
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Angesichts der angekündigten neuen Hitzewelle warte ich immer noch darauf, dass sich die gewählten Vertreter der Gemeinde, in der ich als alleinstehende Seniorin lebe, bei mir melden, um sich zu erkundigen, wie ich mit der grossen Hitze zurechtkomme, z. B. um mir Tipps zur Flüssigkeitszufuhr und Ernährung zu geben oder mich ab und zu anzurufen…

A l’aube d’une nouvelle vague de chaleur annoncée j’attends toujours un geste d’élus de la commune où je vis senior seule, pour s’enquérir de la manière dont je fais face aux grandes chaleurs, p.e. Pour donner des conseils en matière d’hydratation et d’alimentation, ou par un appel de temps à autre…

V
Veuve
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Soweit ich weiß, ist noch nichts geschehen. Ich bin im fortgeschrittenen Alter und lebe allein. Mein Stadtteil hat nicht nur mit der Hitze zu kämpfen, sondern auch mit umfangreichen Straßenbauarbeiten und Unterbrechungen aller Art. Am 20., 21. und 22. Juli wird die Zufahrt zu unseren Häusern wegen Asphaltierungsarbeiten für Fahrzeuge gesperrt sein, und ich musste beim Bauamt anrufen, um zu erfahren, ob man sich Gedanken darüber gemacht hat, wie Rettungskräfte zu uns gelangen könnten.

A ma connaissance rien n’est fait. Je suis senior et je vis seule. Mon quartier en plus de la chaleur subit de grand travaux routiers et des coupures de toutes sortes. Les 20, 21,22 juillet l’accès à nos portes sera bloqué aux véhicules pour enrobage de chaussée et j’ai dû appeler les travaux publics pour savoir si ils avaient pensé comment des secours pourraient arriver

J
Jorg Hiker
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Nachdem ich die Kommentare gelesen habe, bin ich der Meinung, dass die wichtigste Massnahme im Ausland eine **effiziente Kommunalverwaltung** ist, die tatsächlich handeln kann, sowie **ein System der öffentlichen Debatte, das tatsächlich Veränderungen ermöglicht**, ohne durch Proteste und Blockaden aus der Bahn geworfen zu werden. Die Schweizer Debatte über die Anpassung an wärmere Sommer ähnelt auf unheimliche Weise Debatten über die Modernisierung von Strassen und anderen Themen. Von Anfang an wird jede Maßnahme blockiert, sobald sie über eine einzelne Wohnung oder ein einzelnes Haus hinausgeht. Leider kennt das Wetter keine Gnade gegenüber den Problemen der gesellschaftlichen Debatte. Entweder passt sich die öffentliche Debatte der Realität an, oder die Stadtzentren in der Schweiz werden unbewohnbar, und die menschlichen Aktivitäten verlagern sich an andere Orte.

After reading the comments, I feel the most important measure abroad is **efficient local government** that can actually act, and **a public debate system that actually enables change** without being derailed by protests and blockages. The Swiss debate on adaptation to warmer summers is uncannily similar to debates about modernizing roads, and others. From the start, every action will get blocked when it affects anything beyond a single apartment or house. Unfortunately, weather has no mercy for the problems of social debate, so either the reality of public debate will adapt, or city centres in Switzerland will become unliveable, and human activity will shift elsewhere.

J
jepyerly@websud.ch
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Das stimmt, diese Hitze ist erdrückend. Vor allem in den Städten, wo Beton vorherrscht, mit riesigen, betonierten Gehwegen ohne Grünflächen und Wohnungen, die nicht einmal als Kaninchenställe taugen. Aber diejenigen, die sich am meisten beschweren, sind natürlich die Angestellten im Dienstleistungssektor mit ihren verkürzten Arbeitszeiten, die sich mitten am Nachmittag auf ihren 8'000-Franken-Velos richtig verausgaben können. Die Lehrkräfte, die dank ihrer fabelhaften Arbeitszeiten bereits in den Ferien sind, . Dagegen sind es die Arbeiter in den Gräben, auf den Dächern, die Bauern, die an den Hängen das Futter einbringen oder auf den Almen Zäune errichten – genau diese hätten allen Grund, sich zu beschweren. Doch die „Kaviar-Linke“ und die FDP schenken ihnen kaum Gehör.

C'est vrai, cette chaleur est étouffante. Surtout dans les villes, où règne le béton, les immenses trottoirs bétonnés, sans verdure, les appartement même pas dignes de cases à lapins. Mais, ceux qui se plaignent le plus, c'est bien le secteur tertiaire , avec des horaires allégés, qui peuvent en plein après-midi se fatiguer à fond sur leurs vélos à CHF 8000.-. Le corps enseignant, qui avec des horaires fables sont déjà en vacances, . Par contre, les ouvriers dans les tranchées, sur les toits , les paysans qui travaillent les fourrages dans les pentes, ou clôturent dans les alpages , c'est bien ceux-ci qui pourraient se plaindre . Mais la Gauche caviar et le PLR, ne les écoutent pas beaucoup.

J
Jorg Hiker
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Singapur kann hier als Vorbild dienen. Dort wurden dank moderner Hochhäuser große Stadtgebiete mit mehr Grünflächen und höherem Komfort neu gestaltet. Insgesamt bieten viele andere Städte in Asien und an der Arabischen Golfküste anschauliche Beispiele dafür, wie moderne, komfortable und an hohe Temperaturen angepasste Städte geschaffen werden können. In Europa ist die Klimatisierung nach wie vor selten, auch im öffentlichen Raum. Schweizer Städte sind mit besonderen Nachteilen konfrontiert, da ihre jahrhundertealten Gebäude dicke Mauern und praktisch keine Grünflächen aufweisen, während die NIMBY-Mentalität die Stadterneuerung lähmt – und so beispielsweise verhindert, dass auf neu verfügbaren Flächen höhere Gebäude in Verbindung mit Parks entstehen. Im Allgemeinen haben Europa und die Schweiz bei der Klimaanpassung mindestens zehn Jahre verloren. Jeder hat den Temperaturanstieg und die weltweite Unwilligkeit zur Reduzierung der CO₂-Emissionen miterlebt, doch eine toxische Kombination aus fantasievollem Umweltschutz – dem Glauben, der Klimawandel könne rückgängig gemacht werden – und ineffizienter Regierungsführung hat den Wandel zum Stillstand gebracht.

Singapore can serve as an example to follow. It has rebuilt large areas with more green space and greater comfort, thanks to modern high-rise buildings. Overall, many other cities in Asia and the Arab Gulf offer ready examples of how to create modern, comfortable cities adapted to high temperatures. In Europe, air conditioning remains rare, also in public spaces. Swiss cities face particular disadvantages because their centuries-old buildings have thick walls and practically no green spaces, while NIMBY mentality paralyzes urban redevelopment—for instance, preventing taller buildings paired with parks on newly available land. In general, Europe and Switzerland have lost at least 10 years in climate adaptation. Everyone witnessed rising temperatures and the world's unwillingness to reduce CO₂ emissions, yet a toxic combination of fantasy environmentalism—the belief that climate change can be reversed—and inefficient governance have stalled change.

Anonym
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Ich bin entsetzt über die starrköpfige Haltung der Schweizer Regierung in Bezug auf Klimaanlagen. Für ein Land, das in vielerlei Hinsicht so fortschrittlich ist, ist es schwer nachvollziehbar, warum Schulen, Wohnungen und Spitäler nach Jahren aufeinanderfolgender Hitzewellen immer noch nicht über Klimaanlagen verfügen. Die Menschen leiden darunter – sowohl das Personal als auch die Patienten in den Spitälern. Die Schulen schlossen eine Woche früher, und den Eltern wurde gesagt, sie könnten ihre Kinder zu Hause behalten. Im Ernst?? Dabei sind beide Elternteile gezwungen zu arbeiten, um die ständig steigenden Kosten für Krankenversicherung, Miete usw. zu bezahlen. Auch die Abschlussparaden und Leichtathletikveranstaltungen zum Jahresende wurden abgesagt. Es wird höchste Zeit, dass die Behörden aufwachen und ihren „Netto-Null“-Fanatismus beenden. Die Menschen müssen sich in ihren eigenen vier Wänden wohlfühlen können. Das ist die neue Normalität, und es wird von Jahr zu Jahr nur noch schlimmer werden.

I am appalled at the Swiss government s stubborn stance on air conditioning. For a country that is so advanced on many levels, it's hard to understand why after years of successive heatwaves schools, apartments and hospitals do not have aircon. People are suffering, staff and patients in hospitals. Schools closed a week early and parents told they could keep their kids at home. Really?? When both parents are obliged to work to pay for ever increasing health insurance, rent, etc. End of year parades and athletics events were also cancelled. It's about time authorities woke up and stopped their net zero zealotary. People need to feel comfortable in their homes. This is the new normal and will only get worse each year.

C
Clair Voyant
@Anonym

Leider ist die Schweiz ein kultureller Widerspruch. Bürokratie und Sturheit sind auf allen Regierungsebenen weit verbreitet. Man denke nur an die Gesundheitsrisiken während der Hitzewellen und die fehlende Klimaanlage in Schulen, Krankenhäusern, Altenheimen und Behinderteneinrichtungen, sondern auch an die mangelnde Verantwortung für die Sicherheit von Wohngebieten in der Nähe von Wäldern und Waldparks. Ich wohne in Dietikon direkt neben einem solchen Waldpark, der an die Forstwirtschaft angrenzt. Zwar gilt derzeit ein Grill- und Feuerverbot, doch von Feuerwerkskörpern ist bisher keine Rede. Jedes Jahr dasselbe: Feuerwerkskörper werden mitten im Park (Marmoriweher) und auf dem Spielplatz, umgeben von trockenem Gebüsch und Bäumen, gezündet. Raketen sind schon auf meinem Balkon gelandet, und ich habe miterlebt, wie sie absichtlich senkrecht in die Luft geschossen wurden – zur Belustigung von Jugendlichen, die sich einen Spaß erlauben wollten. Wann wacht der Kanton Zürich endlich auf

R
Rafiq Tschannen
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Nun, ich kann nur sagen: Kommt in die Tropen. Lombok, Indonesien, tagsüber maximal 30 °C und nachts 24 °C. Eine kühle Meeresbrise weht aus dem winterlichen Australien herüber. Das Wasser in meinem Pool fühlt sich kalt an, ungefähr so wie der Zürichsee im Moment.

Well, I can only say : Come to the tropics. Lombok, Indonesia, maximum 30 C during the day and 24 C during the night. Cool sea breeze coming up from wintery Australia. My swimming pool water feels cold, approx. just like lake Zurich at the moment.

Maïlah Le Guennec
SCHMITZ Jacqueline
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Hallo,__ auch wenn Politiker Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Klimawandel ergreifen oder beschließen mögen, scheint es doch eher so, als hätten wir es mit Absichtserklärungen zu tun als mit tatsächlichen Veränderungen. Zugegebenermaßen hat sich beispielsweise der Kanton Genf dafür entschieden, entlang bestimmter Straßen und Durchgangsstraßen Grünflächen anzulegen, um „Oasen“ der Kühle zu schaffen und eine allgemeine Präventionspolitik umzusetzen, die in erster Linie auf schutzbedürftige Menschen abzielt. Gute Absichten, beispielsweise die Kommunalbehörden dazu anzuregen, regelmäßigen Kontakt zu Menschen über 65 oder 70 Jahren zu pflegen, scheinen auf der Strecke geblieben zu sein oder sich in einer Vielzahl von Praktiken zu verlieren, die schwer zu erfassen sind. Trotz zahlreicher Warnungen hat der Kanton weiterhin den Bau von Mietwohnblocks mit hoher Bebauungsdichte in mehreren Teilen des Kantons genehmigt – den wenigen verbleibenden Gebieten, die noch für eine Bebauung geeignet sind. Infolgedessen wurde ein erheblicher Teil der Vegetation und des Baumbestands geopfert. Angesichts der offensichtlichen Beschleunigung des Klimawandels werden Entscheidungen viel zu spät getroffen. All dies hat natürlich seinen Preis, daher ist es besser, nach kleinen, lokalen Lösungen zu suchen, anstatt groß angelegte, ehrgeizige Stadtplanungskonzepte wie das PAV zu entwerfen. So könnten beispielsweise Wohnungsbaugesellschaften bestimmte Fenster in Innenhöfen, die der Sonne zu stark ausgesetzt sind, mit Meudon-Tünche streichen. Wir könnten alle unsere Fantasie einsetzen, anstatt uns auf groß angelegte Projekte zu verlassen, die von finanziellen Interessen getrieben sind....... J.S.

bonjour,__ s'ils existent des mesures prises ou décidées par les responsables politiques concernant la protection de la population devant le changement climatique, il semble bien que nous nous trouvons davantage devant des discours d'intention que de changements effectifs. Certes, par exemple, le canton de Genève a fait le choix de végétaliser certaines rues et artères, de créer des "ilôts" de fraîcheur et d'entreprendre une politique générale de prévention principalement pour les personnes fragilisées. Les bonnes intentions pour susciter les communes à garder des contacts réguliers avec les personnes de plus de 65 ou 70 ans, par exemple, semble être tombées dans l'oubli ou dans une diversification de pratiques difficilement identifiables. Malgré les nombreux avertissements, le canton a continué à autoriser l'élevation d'îmmeubles à forte densité locative dans plusieurs endroits du canton, les rares endroits encore constructibles. De ce fait, une bonne partie de la végétation et de l'arborisation a été sacrifiée. Les décisions sont prises beaucoup trop tard par rapport à l'accélération évidente du changement climatique. Bien entendu , tout cela a un coût, il vaud donc mieux chercher de petites solutions locales plutôt que d'établir de grands plans urbanistiques ambitieux, tel au PAV. Par exemple, les régies pourraient utiliser le blanc de Meudon pour couvrir certains vitrages dans les allées trop exposées au soleil. L'imagination de chacun peut être sollicitée plutôt que de grands projets soutenus par des intérêts financiers....... J.S.

Anonym
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@SCHMITZ Jacqueline

Sehr gut und prägnant ausgedrückt! Unterm Strich geht es immer um Gier, die Vorrang vor der Sicherheit und dem Komfort der Bevölkerung hat. Genf ist ein wohlhabender Kanton und könnte ohne Weiteres Klimaanlagen in Krankenhäusern, Wohnungen und Schulen installieren lassen.

Very well and succinctly put! Bottom line is always greed over the safety and comfort of the population . Geneva is a wealthy canton and could very easily have aircon units installed in hospitals, apartments and schools.

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

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