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Annan bedankt sich für Schweizer UNO-Engagement

UNO-Generalsekretär Kofi Annan (r.) und Bundesrat Joseph Deiss (l.) hoffen, dass die Schweizer Bevölkerung in zwei Jahren dem UNO-Beitritt zustimmen wird. Keystone

Der Schweizer Aussenminister Joseph Deiss hat sich am Mittwoch (13.09.) in New York mit UNO-Generalsekretär Kofi Annan getroffen. Annan bedankte sich dabei für das Schweizer Engagement für die Vereinten Nationen.

Im Falle eines positiven Entscheides bei der Volksabstimmung in zwei Jahren werde die UNO die Schweiz freudig empfangen, sagte Bundesrat Deiss nach dem Gespräch mit Annan vor den Medien in New York.

Zuvor hatte Deiss auf Einladung des kanadischen Aussenministers Axworthy an einem Ministerfrühstück zum Internationalen Gerichtshof teilgenommen. Der Bundesrat hofft, dass die Schweiz den Gründungsvertrag bis Herbst nächsten Jahres ratifizieren kann.

Bisher haben 19 Länder das Statut unterzeichnet. Nötig sind die Unterschriften von 60 Staaten, damit die Bildung des Weltgerichtshofs in die Wege geleitet werden kann.

Mit Mitgliedern der Lysoen-Gruppe zog Deiss Bilanz des Frühjahrstreffens in Luzern. Zudem bereitete er deren nächste Konferenz vor. Die Gruppe setzt sich für menschliche Sicherheit ein und geht der Frage nach, wie nichtstaatliche Konflikte gelöst werden können.

Deiss traf später auch Vertreter der Anti Defamation League und des American Jewish Committees. Zur Sprache kam dabei die Frage, wie mit Rassismus auf dem Internet umgegangen werden soll. Deiss sprach sich dafür aus, dass dieses Thema Sonderbestandteil der Rassismus-Konferenz werden soll. Diese findet nächsten Sommer in Südafrika statt.

swissinfo und Agenturen

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