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Bundesanwalt Roschacher zu Gesprächen in Moskau

Bundesanwalt Valentin Roschacher. Keystone / Alessandro della Valle

Bundesanwalt Valentin Roschacher hat in Moskau seine Gespräche mit dem russischen Generalprokurator Wladimir Ustinow zur Mabetex- und Aeroflot-Affäre aufgenommen. Dies berichtete die russische Nachrichtenagentur Itar-Tass am Freitag (15.09.).

Roschacher war am Donnerstag nach Moskau gereist. Er wird von fünf Mitarbeitern der Bundesanwaltschaft sowie der Bundesämter für Justiz und Polizei begleitet. Sie treffen auch auf den Chef des Inlandgeheimdienstes FSB (Ex-KGB) Nikolai Patruschew.

Hintergrund der Gespräche sind die Klagen der Genfer Ermittler Bernard Bertossa und Daniel Devaud, dass Informationen aus Moskau verspätet und unvollständig eintreffen. Russische Politiker versuchen ihrer Ansicht nach, die Ermittlungen zu behindern.

Stolpowskitsch weist Vorwürfe zurück

In Genf wird nicht nur in Zusammenhang mit Schmiergeldzahlungen der Firma Mabetex und veruntreuten Geldern der halbstaatlichen russischen Fluggesellschaft Aeroflot ermittelt. Auch die in Lugano angesiedelte Firma Mercata Trading von Viktor Stolpowskitsch wird verdächtigt, mehrere zehn Millionen Dollar Schmiergelder für Kreml- Renovationen bezahlt zu haben.

Stolpowskitsch, gegen den in der Schweiz ein Haftbefehl vorliegt, wies solche Verdächtigungen in einem Interview mit der russischen Tageszeitung «Kommersant» vom Freitag entschieden zurück, wie die Nachrichtenagentur AFP meldete. Niemals seien von seiner Firma Gelder an Pawel Borodin, den Ex-Chef der russischen Präsidialverwaltung, oder seine Familie geflossen.

swissinfo und Agenturen

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