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Frust bei der Schweizer Nati

Und da waren's zwei weniger: Stephane Chapuisat (grau li.) und Stephane Henchoz (grau re.) verlassen (vorläufig) die rotweisse Elf. Keystone

Stéphane Henchoz und Stéphane Chapuisat wollen nicht mehr für die Schweizer Nationalelf spielen. Sie sassen beide auf der Bank, als die Schweiz das WM-Ausscheidungsspiel gegen Jugoslawien verlor.

Nach einem Gespräch mit Coach Köbi Kuhn reisten die Beiden am Montag aus dem Trainingslager der Nationalmannschaft in Zürich ab. Die zwei erfahrenen Spieler erklärten, sie seien nicht mehr bereit, in dieser Gruppe mitzumachen. Sie werden demnach im bedeutungslosen WM-Ausscheidungsspiel am Mittwoch (05.09.) in Luxemburg fehlen.

Der Liverpool-Stammspieler Henchoz (27-jährig, 50 Länderspiele), GC-Stürmer Chapuisat (32-jährig, 84 Länderspiele) wie auch Bayern Münchens Mittelfeld- und Abwehrsspieler Ciriaco Sforza (31-jährig, 77 Länderspiele) waren von Kuhn in der Startaufstellung gegen Jugoslawien nicht berücksichtigt worden.

Henchoz und Chapuisat führten fehlende Motivation und mangelhafte Kommunikation für ihren Verzicht an. Sforza hingegen hat sich nach einem Gespräch mit Kuhn entschlossen, seine Kräfte weiter der Nationalmannschaft zur Verfügung zu stellen.

Die Rücktritte von Henchoz und Chapuisat aus der Nationalmannschaft seien nicht endgültig, betonten beide verdienten Spieler, die bei ihren Klubs Leistungsträger sind. Der Ball liege nun bei Kuhn, der den Entscheid der beiden nach eigenen Worten «mit Mühe» akzeptierte.

swissinfo und Agenturen

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