Fussballteam mit Swissair nach Moskau
Das Schweizer Fussball-Nationalteam kann jetzt doch mit Swissair nach Moskau fliegen. Doch ein Problem bleibt für Nationalcoach Köbi Kuhn: Der Einsatz von Sébastien Fournier im letzten WM-Ausscheidungsspiel am Samstag gegen Russland ist fraglich.
16 Spieler absolvierten am Mittwochmorgen die beiden Trainingseinheiten auf Zürich-Fluntern. Am Nachmittag waren es gar nur noch elf Akteure. Das Kader wird kleiner und kleiner und kann nicht mehr ergänzt werden, weil für die Reise nach Russland ein Visum nötig ist und ein weiteres in dieser kurzen Zeit nicht mehr eingeholt werden kann.
Trotzdem lockere Stimmung
Dennoch war die Stimmung in der kleinen Gruppe locker und gelöst. Am Schluss des Trainings wurde gar ein Pokal an das siegreiche Team des abschliessenden Spiels übergeben.
Während Goalietrainer Erich Burgener mit den beiden Torhütern arbeitete und die Akteure von Servette und Basel (Sébastien Fournier, Johann Lonfat, Alexandre Comisetti, Murat und Hakan Yakin) nach dem NLA- Spiel vom Montag sowie der leicht angeschlagene FCZ-Verteidiger Yvan Quentin geschont wurden, widmete sich Coach Kuhn den restlichen neun Spielern. Ein anderer wird weiterhin vermisst: Johann Vogel ist noch immer in Eindhoven und wartet auf die Geburt seines zweiten Kindes.
Regulärer Trainingsplan wieder aufgenommen
Nach der Ankündigung der Wiederaufnahme des Flugbetriebes durch die Swissair konnte Köbi Kuhn am Mittwochabend wieder den ursprünglichen Trainingsplan aufnehmen. Nach dem Flug von Donnerstag Vormittag wird die Schweizer Mannschaft am Abend noch eine Trainingseinheit im Dynamo-Stadion absolvieren. Weitere Trainings stehen morgen Freitag und am Samstagvormittag an, ehe es am zum letzten Mal um WM- Ausscheidungspunkte geht. Der Rückflug ist für den frühen Sonntagvormittag vorgesehen.
swissinfo und Agenturen
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