Grossangelegte Drogen-Razzia
Mit Razzien in Deutschland, Österreich und der Schweiz will die Polizei einen umfangreichen Handel mit synthetischen Drogen aufklären. Am Mittwochmorgen wurden insgesamt rund 600 Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht.
Allein in der Schweiz führte die Polizei in 17 Kantonen Razzien durch und vernahm mehrere Personen.
Es bestehe der Verdacht, dass in einigen der durchsuchten Objekte Labors zur Herstellung von Betäubungsmitteln auf Basis chemischer Stoffe betrieben worden seien, teilte das Bundesamt für Polizei (fedpol) mit.
Mit den Chemikalien lassen sich Betäubungsmittel wie das als harte Droge zählende Amphetamin und Metamphetamin herstellen. Ausserdem hätten die Händler erhebliche Mengen der Industriechemikalie Gamma-Butyroclaton (GBL) verkauft.
Mit der Substanz würden an Partys immer wieder Menschen betäubt und anschliessend beraubt oder vergewaltigt, teilten die Behörden weiter mit.
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