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Schweizer Daviscup-Team trifft auf die USA

Ob Rosset gegen die USA mit von der Partie ist, ist noch offen. Keystone

Acht Jahre nach dem mit 1:3 verlorenen Daviscup-Final von Fort Worth (Texas) kommt es vom 9. bis 11. Februar in der Schweiz zur Revanche. Das Schweizer Team trifft in der 1. Runde des Daviscups 2001 erneut auf die USA - diesmal mit Heimvorteil.

Wo die Partie stattfinden wird, steht noch nicht fest. Ebenso unklar ist, mit welchen Equipen die Schweiz und die USA antreten werden.

Zusammensetzung der Teams noch unklar

Gefordert ist nun der Tennisverband. Das Heimspiel gegen den Daviscup-Rekordsieger (31 Siege) ist ein Traumlos. Nun gilt es, die Voraussetzungen zu einem Tennisfest zu schaffen. Dazu gehört auch die «Reaktivierung» von Marc Rosset, der – nach Querelen mit Team-Captain Jakob Hlasek – im Moment nicht mehr im Daviscup-Team figuriert.

Der Schweizer Tennis-Verbands-Vize René Stammbach hat mit Rosset und Roger Federer Kontakt aufgenommen. Die Parteien haben ihre Positionen ausgetauscht. Der Dialog wird laut Stammbach weitergeführt.

Marc Rosset äusserte jedenfalls die Absicht, in die Mannschaft zurückkehren zu wollen. «Und zwar nicht nur, weil der Gegner jetzt USA heisst, sondern für einige weitere Spiele.» Was für Bedingungen an seine Rückkehr geknüpft sind, sagte Rosset nicht. Roger Federer, der nächstes Jahr nicht mehr vertraglich an Swiss Tennis gebunden ist, wünscht sich Rossets Rückkehr ebenfalls. Nur in Bestbesetzung haben die Schweizer gegen die USA eine Chance.

Lukratives Heimspiel

Das Heimspiel gegen die USA ist nicht bloss aus finanzieller Hinsicht ein Traumlos für die Schweiz. Es bietet den Spielern auch sportliche Perspektiven. Sollten Pete Sampras und Andre Agassi in die Schweiz reisen, wäre die Siegchance natürlich gering.

Es ist jedoch nicht damit zu rechnen, dass anderthalb Wochen nach dem Australian Open US-Captain John McEnroe die besten Kräfte wird nominieren können. Beim letzten Auftritt im Juli (0:5 im Halbfinal in Spanien) bildeten Jan-Michael Gambill (ATP 27), Todd Martin (ATP 32), Chris Woodruff (ATP 65) und Vince Spadea (ATP 119) die amerikanische Mannschaft.

Nach einem allfälligen Sieg über die USA ginge es für die Schweiz nicht viel weniger attraktiv weiter: Im Viertelfinal käme es zu einem weiteren Heimspiel gegen Frankreich oder Belgien.

Daviscup 2001: Die Begegnungen der ersten Runde: Australien – Ekuador, Brasilien – Marokko, Schweden – Tschechien, Slowakei – Russland, Belgien – Frankreich, Schweiz – USA, Deutschland – Rumänien, Holland – Spanien.

swissinfo und Agenturen

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