Luzerner Psychiatrie treibt im Jubiläumsjahr ihre Entwicklung voran
Die Luzerner Psychiatrie (Lups) arbeitet an einer strategischen Neuausrichtung. 20 Jahre nach der Gründung der Organisation will die Lups die Weichen stellen, um ab 2028 in einer neuen Zentrumsstruktur zu arbeiten.
(Keystone-SDA) Die Angebote der Lups sollen dann in regionalen und fachspezifischen Zentren zur Verfügung stehen, wie das Unternehmen am Mittwoch in einer Mitteilung festhielt. Die Neuausrichtung verspricht eine enge Vernetzung von stationären, teilstationären und ambulanten Behandlungen. So sollen Patientinnen und Patienten nahtlos durch ihre Behandlung begleitet werden, hiess es. Mit der neuen Strukturen will die Lups der steigenden Nachfrage gerecht werden und die Behandlungsqualität sichern.
In der Zukunftsvision «Lups2030» vorgesehen ist auch die Etablierung von Co-Leitungen in der Führung. Damit soll sich die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen. So gibt es neue Co-Leitungen für die Bereiche Erwachsenenpsychiatrie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie. Die Umsetzung von «Lups2030» läuft seit Dezember 2025, hiess es weiter.
Die Lups entstand 2006 aus dem Zusammenschluss der Psychiatriezentren Luzern Stadt und Luzerner Landschaft sowie des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes. Heute ist sie für die psychiatrische Grundversorgung im Kanton Luzern und seit 2017 auch in Obwalden und Nidwalden zuständig. Sie führt mehrere Betriebsstandorte.
Die Lups beschäftigt derzeit rund 1600 Mitarbeitende. Ihnen steht seit 1. August 2026 Rémy Gasser als neuer CEO vor.