Novartis lagert Infrastruktur-Dienste aus

Die Auslagerung der Infrastrukturdienstleistungen des Basler Pharmakonzerns Novartis ist definitiv: Novartis hat die Verträge mit Johnson Controls und Vivendi unterzeichnet. Rund 1200 Angestellte werden damit ab 2001 in einer neuen Firma arbeiten.

Dieser Inhalt wurde am 30. November 2000 - 12:44 publiziert

Nach Abschluss der Vertragsverhandlungen habe Novartis mit den beiden Firmen je ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, teilte das Basler Unternehmen am Donnerstag (30.11.) mit. Die beiden Joint Ventures werden für Gebäudeunterhalt und technische Dienstleistungen respektive für Energieversorung und Abfallentsorgung zuständig sein.

Gleichwertige Arbeitsbedingungen

An den beiden neuen Firmen Johnson Controls IFM AG und Valorec Services AG werde Novartis während zwei Jahren eine Minderheitsbeteiligung halten, heisst es. Für eine Vertragsdauer von sieben Jahren habe Novartis Absatzzusagen als Gegenleistung zu Kostenreduktionen vereinbart. Beide Firmen hätten sich ihren zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits vorgestellt, schreibt Novartis. Den übertretenden Beschäftigten würden der Novartis vergleichbare Arbeitsbedingungen angeboten.

Die Johnson Controls IFM AG übernimmt auf den 1. Januar 2001 die Bereiche "Technical Services" und "Facility Management" mit 900 Personen. Das Aufgabengebiet reicht vom Unterhalt der Gebäude, Labors und Produktionsanlagen bis hin zu Bewachung, Post und Feuerwehr.

Rund 300 Novartis-Angestellte sollen ab nächstem Jahr in der Valorec Services AG der französischen Vivendi Environnement arbeiten. Diese wurde für die Bereiche Energie und Abfall ausgewählt. Tätig werden die beiden Firmen im Raum Basel in den von insgeamt 60 Firmen genutzten Werkarealen Klybeck, Rosental, St. Johann und Schweizerhalle.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen