Ostern und Ferienbeginn bringen Stau am Gotthard
Das Osterwochenende und der Ferienbeginn in 19 Kantonen dürften ab Gründonnerstag für hohen Andrang auf den Strassen Richtung Süden sorgen. Insbesondere am Gotthard-Tunnel ist laut TCS ein hohes Verkehrsaufkommen zu erwarten.
(Keystone-SDA) Wer sich vor dem Gründonnerstag im Auto auf den Weg in den Süden macht, erwartet maximal eine Stunde Wartezeit vor dem Gotthard, so die Prognose des TCS vom Montag. Bereits am Mittag des Gründonnerstags werden Reisende demnach über zwei Stunden im Stau stehen.
Das hohe Stauaufkommen dürfte bis Karfreitag andauern. Wer nach dem Gotthard die Grenze bei Chiasso passieren wolle, müsse mit zusätzlichen Zeitverlusten rechnen, schrieb der TCS. Den Rückreiseverkehr erwartet er am Ostermontag. Im Verlauf der kommenden Woche könne es jeweils gegen Abend zu Stau kommen.
Wer in den Süden will, muss früh aufstehen
Wer an Ostern stressfrei in den Süden reisen will, dem empfiehlt der TCS früh aufzustehen oder eine alternative Route zu wählen. Reisende aus der Ostschweiz und rund um Zürich könnten auf die San-Bernardino-Route ausweichen – die Umfahrung lohne sich dann, wenn die Wartezeit am Gotthard mehr als eine Stunde betrage.
Reisenden, die aus dem Mittelland Richtung Süden fahren, steht alternativ der Autozug durch den Lötschberg oder Simplon offen. Westschweizer Reisende können durch den Grossen Sankt Bernhard oder den Montblanc-Tunnel fahren. Da die meisten Alpenpässe noch geschlossen sind, fallen sie gemäss TCS als Alternativen weg.
Bereits eine Woche vor den Osterfeiertagen kam es am Wochenende zu Stau vor dem Gotthard-Nordportal. Vergangenen Dienstag teilte das Bundesamt für Strassen (Astra) deshalb mit, den einspurigen Abschnitt auf der A9-Simplonpassstrecke bei Casermetta über die Feiertage aufzuheben.
70’000 zusätzliche Sitzplätze bei den SBB
Bei der Autoverladestation am Lötschberg werden während der Ostertage zusätzliche Züge verkehren. Und auch die SBB bauen ihr Angebot für die stark frequentierten Tage mit 27 Extrazügen und über 70’000 zusätzliche Sitzplätze aus.