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Diplomatischer Zwischenfall in Iran

Die Schweizer Botschafterin in Iran, Livia Leu Agosti, ist von Sicherheitskräften im Norden des Landes vorübergehend festgehalten worden. Der Zwischenfall ereignete sich bei einer Personenkontrolle.

Die Botschafterin sei von lokalen Behördenvertretern in der Provinz Nord-Chorasan am Mittwoch für kurze Zeit festgehalten worden, berichteten am Samstag iranische Medien. Ihre Identität habe nicht sofort ermittelt werden können, lautete die Begründung.

Leu Agosti habe nach einigen Stunden wieder weiter reisen können, berichtete die Website des englischsprachigen TV-Senders Press TV.

Die Reise der Diplomatin in ein Dorf der an Turkmenistan grenzenden Provinz sei mit dem iranischen Aussenministerium koordiniert gewesen, hiess es auf der Website des Staatsfernsehens. Nach Rücksprache mit den zuständigen Stellen sei die Botschafterin dann auch unverzüglich freigelassen worden.

Ein Sprecher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) präzisierte am Samstagabend, es habe sich nicht um eine Festnahme gehandelt.

Die Schweiz nimmt in Iran seit 1980 auch die konsularischen und diplomatischen Interessen der USA wahr.

swissinfo.ch und Agenturen


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