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Die Schweizer Bundespräsidentin hat in New York an der UNO-Generaldebatte die Mitgliedstaaten aufgerufen, ihre Verantwortung für eine bessere Welt wahrzunehmen. Es reiche nicht, Reissäcke aus Helikoptern abzuwerfen, man müsse den Menschen zeigen, wie Reis angebaut werde, sagte Doris Leuthard.

"Wir müssen vermeiden, dass die UNO zu einem historischen Monument wird", sagte Leuthard vor Vertretern aus 192 Mitgliedstaaten. "Wir müssen sie in eine dynamische Organisation verwandeln."

Auf den Umbau des UNO-Hauptquartiers in New York anspielend sagte die Wirtschaftsministerin, es müsse an einer Organisation gebaut werden, die den Herausforderungen der Zukunft gewachsen sei.

Die UNO sei die einzige Organisation, welche die Legitimität habe, alle Nationen und Völker zu repräsentieren. Diskussionen und das Vorbereiten von Berichten genügten aber nicht. "Wir müssen handeln", sagte Leuthard.

Leuthard erinnerte daran, dass weltweit noch immer 1,4 Milliarden Menschen in grosser Armut leben. Staaten, die wirtschaftliche Erfolge feierten und global deshalb eine grössere Rolle spielten, müssten auch die Verantwortung akzeptieren, die mit der neuen Stellung einhergehe.

swissinfo.ch und Agenturen


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