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Fonds Landschaft Schweiz soll weiterleben

Der Fonds Landschaft Schweiz soll auch in den nächsten zehn Jahren Massnahmen zur Erhaltung von naturnahen Kulturlandschaften finanzieren dürfen. Der Nationalrat hat wie der Ständerat die Laufzeit des Fonds bis 2021 verlängert und ihn mit 50 Mio. Franken ausgestattet.

Dieser Inhalt wurde am 15. Juni 2010 - 13:53 publiziert

Der Fonds Landschaft Schweiz (FLS) war 1991 anlässlich der 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft ins Leben gerufen worden. Das Parlament wollte damit "etwas von bleibendem Wert, namentlich für die kommenden Generationen" schaffen, wie Kommissionssprecher Ruedi Lustenberger erläuterte.

Der damals auf zehn Jahre ausgerichtete und mit 50 Millionen Franken dotierte Fonds wurde um die Jahrtausendwende um 10 Jahre verlängert und mit weiteren 50 Millionen gespiesen. Da 2011 die Rechtsgrundlage erneut ausläuft, arbeitete die ständerätliche Umweltkommission (UREK) eine Vorlage zur Weiterführung des Fonds für weitere zehn Jahre aus.

Der Fonds habe bereits 1400 lokale und regionale Projekte unterstützt, sagte Lustenberger. Mit den 100 Millionen Fonds-Geldern seien 400 Millionen Franken Investitionen in die Schönheit der Landschaft ausgelöst worden.

Zwar teilt der Bundesrat die positive Bewertung der Fonds-Arbeit. Angesichts des Spardrucks wolle er dafür aber kein Geld mehr aufwenden, wie Umweltminister Moritz Leuenberger sagte.

Nach dem Ständerat hiess nun aber auch der Nationalrat die Weiterführung des Fonds mit 127 zu 34 Stimmen gut. Die Vorlage gelangt nun in die Schlussabstimmung.

swissinfo.ch und Agenturen

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