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Rheinschifffahrt kämpft mit Wasserstand

Bei Basel und auch weiter flussabwärts macht der anhaltend tiefe Wasserstand der Rheinschifffahrt zu schaffen. Lastschiffe können weniger laden, auch die Personenschifffahrt am Hochrhein hat Probleme.

Wegen der Trockenheit weist der Wasserstand des Rheins einen Pegelstand von nur 4.93 m aus - dieses Niveau wurde letztmals 2003 gemessen, sagt Peter Sauter von den Schweizerischen Rheinhäfen in Basel.

Die Frachtschiffe könnten derzeit nur noch ein Drittel bis ein Viertel einer Vollladung aufnehmen; andernfalls hätten sie zuviel Tiefgang. Die Ladungen würden daher jetzt auf mehr Schiffe verteilt. Ein Teil der wirtschaftlichen Einbusse könne zwar durch höhere Frachtbeträge aufgefangen werden, doch "irgendwann geht die Schere auf".

Laut Sauter im Nachteil sind in solchen Zeiten moderne Schiffe, die Doppelwände und damit auch mehr Leergewicht und Tiefgang aufweisen.

Doch auch der Hochrhein ist betroffen: Die Schweizerische Schiffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein teilte am Freitag mit, dass die Strecke von Stein am Rhein (Schaffhausen) bis Diessenhofen (Thurgau)unterbrochen sei und Ersatzbusse verkehrten.

Früher gab es ausser 2003 auch 1962, 1947 und 1934 ähnliche Niederwasser; 1962, beim bisherigen Rekordtiefstand, dauerte es mit Unterbrüchen total zwei Monate.

swissinfo.ch und Agenturen


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