Schweiz verurteilt Nordkoreas Raketenstart

Die Schweiz hat den Versuch Nordkoreas verurteilt, einen Satelliten in den Weltraum zu schiessen. Der Raketenstart verletze die UNO-Resolution 1718. Sie ruft "alle Protagonisten auf, von Handlungen Abstand zu nehmen, welche die Situation verschärfen".

Dieser Inhalt wurde am 05. April 2009 - 14:27 publiziert

Dies schreibt das Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Sonntag. Stattdessen werden alle Beteiligten aufgerufen, "Dialog und Mässigung den Vorzug zu geben".

Nordkorea müsse sofort die UNO-Resolution 1718 befolgen und alle Aktivitäten im Rahmen seines Programms für ballistische Raketen einstellen. Zudem müsse das Land auf eine überprüfbare und unumkehrbare Art und Weise auf Atomwaffen und das damit verbundene Programm verzichten, hiess es.

Die internationale Gemeinschaft verdächtigt das kommunistische Land, unter dem Deckmantel eines Satellitenstarts eine atomwaffenfähige Langstreckenrakete getestet zu haben.

Der Raketenstart führte im UNO-Sicherheitsrat zu einem Streit über das weitere Vorgehen. Eine dreistündige Sitzung des Gremiums brachte am Sonntagabend keine Lösung. Die Mitglieder konnten sich noch nicht einmal auf eine Ächtung einigen, die in solchen Fällen üblich ist. Diplomaten zufolge gab es Widerstand von China, Russland, Libyen und Vietnam.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen