Bundesrat interveniert für Auslandschweizer
Zwischen 1500 und 2000 Auslandschweizer haben im letzten Herbst das Material für die eidgenössischen Wahlen zu spät erhalten. In einem Kreisschreiben tadelt der Bundesrat nun die Kantone.
Laut Bundeskanzlei stellten verschiedene Gemeinden den Stimmberechtigten im europäischen Ausland das Wahlmaterial mit B-Post statt mit A-Post zu.
Entgegen der Empfehlung der Schweizer Regierung machten auch nicht alle Gemeinden von der Möglichkeit der Vorwegzustellung ins Ausland Gebrauch.
Etliche stimmberechtigte Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer erhielten überdies die Wahlunterlagen nicht in der gewünschten Amtssprache und konnten sich deswegen nicht ausreichend informieren, wie die Bundeskanzlei am Montag mitteilte.
In seinem Kreisschreiben bittet der Bundesrat die Kantone nun, die Gemeinden auf diese Unzulänglichkeiten aufmerksam zu machen und ihnen die Möglichkeiten zu deren Behebung in Erinnerung zu rufen.
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