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Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland,

Zahlreich sind die Paare, deren Liebe am Arbeitsplatz ihren Anfang nahm. Kein Wunder: Mit wenigen Leuten verbringt man so viel Zeit, wie mit den Arbeitskolleginnen und -kollegen. Heikel sind solche Beziehungen, wenn die Betroffenen in einem Hierarchieverhältnis stehen.

Herzliche Grüsse aus Bern

Keystone / Christophe Gateau

Die firmeninterne Liebesaffäre wurde Steve Easterbrook, dem Geschäftsführer des Fast-Food-Konzerns McDonald’s, zum Verhängnis. Er musste seinen Sessel räumen. Eine publik gewordene Liebesbeziehung zwischen einem Kadermann und einer Mitarbeiterin eines Versicherungskonzerns sorgt auch in der Schweiz für Schlagzeilen.

Aber anders als im Fall des McDonald’s-Chefs musste beim Schweizer Konzern die Mitarbeiterin das Unternehmen verlassen – der Vorgesetzte kann bleiben. Muss im Zeitalter der #MeToo-Debatte das Verhalten der Führungskräfte ihren Mitarbeiterinnen gegenüber thematisiert oder sogar geregelt werden?

Liebesbeziehungen zwischen Vorgesetzten und Untergebenen sind heikel: Letzteren wird oft unterstellt, von Bevorteilungen zu profitieren. Problematisch ist diese Beziehung aber vor allem, weil ein Abhängigkeitsverhältnis bestehen könnte.

  • Die NZZExterner Link ruft einige prominente Beispiele in Erinnerung und berichtet über die Konsequenzen für die Beteiligten.
  • Bleiben oder scheiden? Kann der Arbeitgeber eine Liebesbeziehung verbieten? Antworten gibt’s im BeobachterExterner Link. (Paywall)
  • Aufgehängt am Fall des Raiffeisen-Chefs sagt die HandelszeitungExterner Link, was es in der Liebe im Büro zu beachten gelte.   

In der Nach vom 9. auf den 10. November 1989 klettern Hunderte von Menschen über die Berliner Mauer vor dem Brandenburger Tor. 
In der Nach vom 9. auf den 10. November 1989 klettern Hunderte von Menschen über die Berliner Mauer vor dem Brandenburger Tor. Peter Kneffel/Keystone

Das Schicksal der Kleinen, die sich gegen die Grossen behaupten, liegt der kleinen Schweiz am Herzen. Das sei vor dreissig Jahren einer der Gründe gewesen für die Bewunderung der hiesigen Bevölkerung für die osteuropäischen Länder, erklärt Historikerin Julia Richers im Interview mit swissinfo.ch.


Als Bürgerinnen und Bürger in den Ostblockstaaten ihre Herrscher vom Sockel stürzten, sympathisierten viele Schweizer mit den Dissidenten im Osten. Inzwischen habe sich die Begeisterung aber gelegt, sagt die Expertin.

Die illiberale Wende in Ungarn und Polen, der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland oder die Armut, unter der immer noch ein Grossteil der Bevölkerung der ehemaligen «Ostblockstaaten» litten, zementiere die Vorstellung des «rückständigen Ostens» in den Köpfen der Schweizerinnen und Schweizer.

Das ganze Interview mit Julia Richers über die Sympathie-Welle für Osteuropa, lesen Sie auf swissinfo.ch.

Was haben die Freiheitsbewegungen in Osteuropa gebracht? Antworten im SRF-TagesgesprächExterner Link mit dem Warschauer Historiker Wlodzimierz Borodziej .  

Im BlickExterner Link erzählen ehemalige DDR-Bürger, die heute in der Schweiz leben, über ihre Flucht aus Ostdeutschland im Sommer 1989.

Viele Füsse in teuren Schuhen
Diesmal konzentrierten sich die Ermittlungen der Finma auf eine Grossbank – die zweitgrösste des Landes. © KEYSTONE / ENNIO LEANZA

Bankjurist H* gehörte nicht zu den Bankern, die Millionen-Saläre bezogen. Als diplomierter Jurist schaffte er es nur ins mittlere Kader, wo keine Superboni ausbezahlt wurden. Er wurde zu Unrecht der Geldwäsche beschuldigt, verlor Job und wurde krank.

Die tragische Geschichte des Bankangestellten, der schuldlos ins Visier der Strafverfolgung geriet und danach vor dem Nichts stand, hat die Neue Züricher Zeitung (NZZ) recherchiert. Strafverfolger gehen laut NZZ aggressiv gegen Geldwäscherei vor, was für Unschuldige tragische Folgen habe.

«Ans Licht kommt eine verheerende Verkettung von Fehlentscheiden und Behördenversagen, wie sie sich jeden Tag wiederholen könnte.» Der Fall zeige, wie umständlich der Kampf gegen die organisierte Kriminalität sei. Und welche Opfer eine auf Effizienz getrimmte Strafverfolgungs-Maschinerie hinterlassen könne, schreibt die NZZ.

  • Lesen Sie die wahre Geschichte des Bankjuristen H* hierExterner Link.
  • Weshalb der Schweizer Finanzplatz nicht nur Investitionen, sondern auch Kriminelle anzieht, erfahren Sie auf swissinfo.ch.
  • In der europäischen Finanzwelt vergeht kaum ein Tag ohne Schlagzeile über Geldwäsche. Experten erwarten weitere Geldwäsche-Skandale bei Banken, schreibt news.atExterner Link.
  • Im Kampf gegen Geldwäsche gehört die Schweiz nicht zu den Musterschülern, im Gegenteil: Der Länderindex des Basel Institute on GovernanceExterner Link zeichnet ein trübes Bild.
caro

Wer im Kanton Zürich einen Arzt oder eine Ärztin aufsucht, hat es immer öfter mit einer Ausländerin oder einem Ausländer zu tun. Die Zahl ausländischer Mediziner hat stark zugenommen. Das wirkt sich auch auf die Krankenkassenprämien aus.

Im Unterschied zu anderen Kantonen verzichtet Zürich darauf, die Zahl der selbständigen Mediziner zu limitieren. Nun soll die liberale Bewilligungspraxis auf die politische Agenda kommen, hat der Tages-Anzeiger recherchiert. Die neue Gesundheitsdirektorin der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei wolle die Zulassungspraxis überprüfen.

Der Anteil deutscher Ärztinnen und Ärzte hat dort zwar wieder deutlich abgenommen, weil die Arbeitsbedingungen des medizinischen Personals im nördlichen Nachbarland attraktiver geworden sind. Stark zugenommen hat hingegen die Zuwanderung aus osteuropäischen Ländern, namentlich aus Griechenland.

Mehrere Fachgebiete fallen durch einen überdurchschnittlichen Zuwachs ausländischer Ärzte auf, so zum Beispiel in der Schönheitsmedizin: Dermatologie, Venerologie sowie Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie.

  • Den umfassenden Hintergrundbericht über den Gesundheitsmarkt im Kanton Zürich finden Sie hierExterner Link. (Paywall)
  • Weshalb die Schweiz nach der Jahrtausendwende für deutsche Ärzte so attraktiv war, erfahren Sie bei swissinfo.ch.
  • Was Ärztinnen und Ärzte, die in der Schweiz arbeiten wollen, wissen sollten, steht hieExterner Linkr.
Génération Globale
SRF-SWI

Wir haben einige Schweizerinnen und Schweizer gesucht, die global etwas bewegen wollen, und zehn gefunden die ihre und unsere Welt etwas besser machen. 

Ökologie, Einwanderung, neue Technologien: Die grossen Herausforderungen unserer Zeit werden nicht immer von der Politik beantwortet. Sondern von Bürgern und Bürgerinnen, die konkret versuchen, Lösungen im Hier und Jetzt zu finden. 

Wir haben zehn solche Schweizer Persönlichkeiten portraitiert und möchten Sie Ihnen hier vorstellen:  

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