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Herzliche Gratulation und Grüsse aus Bern

Intensivstation
Keystone / Laurent Gillieron

Sie stehen im Auge des Sturms. Nun verstärkt die Pandemie den Mangel an Pflegepersonal noch zusätzlich.

Mehr Intensivpatienten und mehr Ansteckungen unter den Pflegenden: Das Virus bringt viele Spitäler in die Bredouille. Besonders akut sei die Situation im Kanton Bern, schreibt SRF News.

«Händeringend» suche das Berner Gesundheitsdepartement deshalb nach Freiwilligen mit Berufserfahrung. Auch in anderen Kantonen seien ähnliche Suchaktionen gestartet worden, um die Ausfälle im Pflegepersonal zu kompensieren und die Personalbestände aufzustocken.

Mehrere Kantone wollen sich jetzt Unterstützung vom Bund holen. Dort könnten bald Angehörige von Armee und Zivilschutz zum Einsatz in den Spitälern zur Verfügung gestellt werden.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Mischa Stünzi

Was wenn die Intensivstationen voll sind – sollen Corona-Leugner dann das Nachsehen haben?

Gesundheitsökonom Willy Oggier sorgt mit einem Vorschlag für Aufregung im Land: Er schlage vor, «dass Corona-Skeptiker ihr Recht auf ein Akutbett oder einen Intensivplatz verwirken, falls es zu Engpässen kommt», sagte er im Interview mit Tamedia. Das entspreche letztlich dem Verursacherprinzip. Oggier erntet für seinen Vorschlag teils Applaus, teils heftige Kritik. Was halten Sie von…

6 Kommentare
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Antoinette Hunziker-Ebneter
© Keystone / Gaetan Bally

Moralische Werte scheinen derzeit in Mode zu sein. Erlebt unsere Gesellschaft gerade einen grösseren Wandel?

Die Klimabewegung und die Corona-Pandemie. Sie hätten zu einer «Sensibilisierung für die lebenswichtigen Themen» geführt. Das hat Antoinette Hunziker-Ebneter beobachtet. Die Top-Bankerin ist eine der einflussreichsten Stimmen des Landes, wenn es um nachhaltiges Wirtschaften und Anlegen geht.

Gegenwärtig finde in diesem Bereich eine Verschiebung vom kurzfristigen Denken zum nachhaltigen Handeln statt, sagt sie im Gespräch mit meinem Kollegen Mischa Stünzi. «Dass in diesem Umfeld ethisch motivierte Anliegen Zuspruch haben, ist gut nachvollziehbar», sagt sie.

Hunziker-Ebneter glaubt auch, dass der Trend zur Nachhaltigkeit anhalten und in den nächsten Generationen einen viel höheren Stellenwert haben wird. Sie selber beobachte dies bei der Generation ihres Sohnes und ihren jüngeren Angestellten, die «sehr bewusst leben und konsumieren».

Alter Mann am Computer
Westend61 / Uwe Umstätter

Eine Bevölkerungsgruppe holt auf: Rentnerinnen und Rentner werden digital immer fitter.

Internet, Apps, digitale Kommunikation: Für viele ältere Menschen sind das unbekannte Gefilde. Doch immer häufiger sind auch Seniorinnen und Senioren online unterwegs. Das zeigt die Studie «Digitale Senioren» der Stiftung für Altersfragen Pro Senectute.

Der Trend war bereits vor der Coronavirus-Pandemie zu beobachten. Diese könnte nun aber ein zusätzlicher Treiber zur Digitalisierung der Rentnerinnen und Rentner sein. Gerade während des Lockdowns, als viele sich als Risikogruppe freiwillig physisch von ihren Liebsten distanzierten, seien die digitalen Kommunikationskanäle für sie sehr wichtig geworden, heisst es bei Pro Senectute.

Besonders bei Menschen mit eingeschränkter Mobilität sei die Bedeutung sozialer Kontakte sehr gross. In diesen Zeiten werden diese nun eher online gepflegt. Gemäss der Studie hat sich der Anteil der «Online-Senioren» seit 2010 fast verdoppelt.

Heroin
Keystone / Str

Nicht nur in Schweizer Städten gab es früher offene Drogenszenen.

Zürich und Bern: Sie waren in den 1980er- und 90er-Jahren als Drogenkonsum-Hochburgen und gar Drogenhöllen bekannt. Heroin spritzende Junkies, Müll, Drogenelend prägte die offenen Szenen. Kaum bekannt ist bis heute, dass es auch im beschaulichen Bündner Ferienort Samedan eine Drogenszene gab.

Die Jugendlichen wollten sich den traditionellen Gesellschaftsregeln widersetzen, inspiriert von den Jugendunruhen in Zürich. Viele wurden schwerstsüchtig, und gut zwanzig von ihnen fanden dabei den Tod.

Ihre Geschichte wird jetzt im Dokfilm «Suot Tschêl Blau» (Unter blauem Himmel) des Regisseurs Ivo Zen aufgearbeitet. Das habe dazu geführt, dass sich auch die Dorfgemeinschaft erstmals mit der Tragödie auseinandergesetzt habe, schreibt Watson.ch.

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